thumb|Philipp von Eichborn Philipp von Eichborn (auch: Philipp von Moriz-Eichborn) (* 6. April 1844 in Breslau; † 1926) war Bankier und Mitglied des Provinziallandtags der Provinz Schlesien aus dem Adelsgeschlecht Eichborn.
Leben Eichborn war der Sohn des Bankiers Louis Eichborn. Er heiratete am 23. April 1892 in Schönfeld in Schlesien Marie Friederike Emma Louise Henriette von Bergmann.Alexander Freiherr von Dachenhausen: Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser, Band 19, 1894, S. 45, Digitalisat. Er war Inhaber des Bankhauses Eichborn & Co. in Breslau. Ab 1874 war er Mitglied der Handelskammer Breslau. 1900 bis 1903 war Vizepräsident und 1903 bis 1919 Präsident der Kammer. Anschließend wurde er zum Ehrenpräsidenten der Kammer ernannt. Am 1. Januar 1924 schied er aus der Kammer aus. Er wurde mit dem Titel Geheimer Kommerzienrat ausgezeichnet. Der preußische König erhob ihn und seinen Bruder 1908 in den erblichen Adelsstand, woraufhin Philipp Moriz-Eichborn sich Philipp von Eichborn nennen durfte.
Er war Stadtverordneter in Breslau und Mitglied des Provinziallandtags der Provinz Schlesien. Daneben war er Deputierter der Rentenbank, Mitglied des Bezirksausschusses der Reichsbank und Direktionsmitglied der Provinzial-Hilfskasse.
Literatur Hermann Freymark: Die Handelskammer Breslau 1849–1924, S. 49, Digitalisat.
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages von Schlesien Kategorie:Person (Industrie- und Handelskammer Breslau) Kategorie:Geheimer Kommerzienrat Kategorie:Nobilitierter (Preußen) Kategorie:Preuße Kategorie:Geboren 1844 Kategorie:Gestorben 1926 Kategorie:Mann