Die Walter-Benjamin-Lectures, kurz auch Benjamin Lectures, sind eine Vorlesungsreihe des Centre for Social Critique (ehemals Center for Humanities and Social Change) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie finden seit 2019 in Berlin statt und sind benannt nach dem Kulturtheoretiker Walter Benjamin. Verbunden mit dem Lectures ist der Benjamin Chair am Centre for Social Critique.

Im Rahmen des Benjamin Chairs ergründet der Stuhlinhaber acht Wochen gemeinsam mit anderen Philosophen einen philosophischen Problemzusammenhang. Das im Chair in der Zeit erarbeitete Thema wird in den dreiteiligen Benjamin Lectures der Öffentlichkeit präsentiert.

Die jeweiligen Lectures werden sowohl von Fachmedien wie Soziopolis und dem Philosophie Magazin rezipiert, aber auch von parteinahen Stiftungen wie der Rosa-Luxemburg-Stiftung und renommierten Tageszeitungen und Zeitschriften wie z. B. der FAZ, der Zeit, dem nd, dem Spiegel und dem Freitag.

Einige Monographien wie Axel Honneths Der Arbeitende Souverän basieren auf den Benjamin Lectures.

Bisherige Donzenten 2019: Charles Taylor, Democracy and its Crises (an der HU) 2020 wegen der Corona-Pandemie in den nächsten Sommer verlegt 2021: Axel Honneth, Der Arbeitende Souverän: Eine demokratische Theorie der Arbeitsteilung (im Freiluftkino Hasenheide) 2022: Nancy Fraser: Three Faces of Capitalist Labor: Uncovering the Hidden Ties among Gender, Race and Class (im HKW) 2023: Sally Haslanger: Agents of Possibility: The Complexity of Social Change (in der Staatsbibliothek) 2024: Lea Ypi: Was ist moralischer Sozialismus? (im HKW) 2025: Tommie Shelby, Die politische Ethik der Unterdrückten: Über Freiheit, Solidarität und Selbstachtung (im HKW) 2026: Dipesh Chakrabarty, Geht der Westen wieder unter? (im HKW)

Einzelnachweise

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