mini|300x300px|Ein Shinto-Schrein mit Shide, gemacht aus unbearbeiteten Hanffasern. mini|Shide Stile Shide (紙垂, 四手) sind im zick-zack geformte Papierluftschlangen, oft angebracht an Shimenawa oder Tamagushi um heilige Orte abzugrenzen und werden in Shintōritualen in Japan benutzt. Man findet sie für gewöhnlich als Schmuck an Torbögen, Schreingebäuden und Kamidana.

Der Ursprung von Shide lässt sich zu den Yūshide zurückverfolgen, Fäden die aus der Rinde des Papiermaulbeerbaums gemacht werden, so erwähnt in Kojiki. Es gibt verschiedene Faltmethoden von Shide. In einer Methode wird das Papier im Zickzack in einem Einschnitt an einem Stock platziert was ein Ritualobjekt hervorbringt das als Gohei oder Heihaku bekannt ist. Ein Gohei ist eine Gabe an Kami die an Kamidana-Altären zu sehen sind und im inneren des Hauptgebäudes eines Shintoschreins.

Ein übliches Reinigungs- oder Läuterungsritual benutzt ein Haraegushi, einen hölzerner Stock an dem Leinen- oder Papier-Shide an der Spitze angebracht sind. Ein Shintopriester schwenkt das Haraigushi über einer Person, einem Objekt oder neu gekauftem Besitz wie etwa einem Gebäude oder einem Auto. Der Stab wird langsam und rhythmisch geschwenkt aber kräftig genug damit die Shidestreifen mit jeder Bewegung des Stabs ein raschelndes Geräusch verursachen. Für ein neues Grundstück wird ein ähnliches Ritual durchgeführt, das Jichiin Sai genannt wird (wörtl. "das Land beruhigen"). Hierbei wird ein Haraigushi in einem von Shimenawa begrenzten Gebiet benutzt.

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Einzelnachweise

Kategorie:Shintō