Die Industrie- und Handelskammer Insterburg (ursprünglich Handelskammer Insterburg) war eine preußische Industrie- und Handelskammer mit Sitz in Insterburg.

Geschichte Mit dem Allerhöchsten Erlass, betreffend die Errichtung einer Handelskammer in Insterburg vom 25. August 1855 wurde die Handelskammer Insterburg gebildet. Sitz war Insterburg, die Stadt und der Kreis Insterburg bildeten den Kammerbezirk. Die Kammer bestand aus sechs Mitgliedern (und drei Stellvertretern), die von den Kaufleuten der Stadt gewählt wurden.Allerhöchster Erlass vom 20. August 1855, betreffend die Errichtung einer Handelskammer in Insterburg; GS S.608, Digitalisat. Mit dem Wachsen der Aufgaben der Handelskammer stieg die Zahl der Mitglieder. 1876 waren es 9,Jahrbuch für die Amtliche Statistik des Preussischen Staats, Band 4, 1876, S. 534, Digitalisat. 1928 bereits 19.Reichs-Arbeitsblatt, Sonderheft, Bände 52 – 53, 1930, S. 53, Digitalisat

1924 wurden die Handelskammern in Preußen in Industrie- und Handelskammern umbenannt, entsprechend wurde aus der Handelskammer Insterburg die Industrie- und Handelskammer Insterburg.

1932 wurde die Industrie- und Handelskammern Allenstein, Elbing, Insterburg, Königsberg und Tilsit zur Industrie- und Handelskammer Ost- und Westpreußen mit Sitz in Königsberg zusammengeschlossen.Martin Will: Selbstverwaltung der Wirtschaft, 2010, ISBN 9783161507052, S. 341, Digitalisat.

Personen Ernst Siehr (Syndikus bis 1911)

Einzelnachweise

Insterburg Kategorie:Tschernjachowsk Kategorie:Verbandsgründung 1855 Kategorie:Aufgelöst 1932