Fabien Debellefontaine ist ein französischer Jazzmusiker (Saxophone, Klarinette, Flöten, Sousaphon, Tuba, Bassposaune, Komposition).

Leben und Wirken Debellefontaine, der in Surgères (Charente-Maritime) aufwuchs, begann mit acht Jahren auf der Musikschule Saxophon zu lernen. Im Erstberuf war er Messtechniker, bevor er sich für eine Karriere als Musiker entschied.

Nach einer Ausbildung auf dem Konservatorium des 9. Arrondissements von Paris bei André Villéger, Nicolas Folmer und Emil Spányi gründete Debellefontaine die Big Band L’Oreille Cassée, für die er alle Stücke komponierte. Er gehörte zum Sextett Inama, das beim Festival von La Défense 2007 ausgezeichnet wurde, und nahm mit ihm das Album La Boite Noire (2008) auf.

Als Saxophonist, Klarinettist und Flötist arbeitete Debellefontaine in Frédéric Maurins Jazzorchester Ping Machine und leitete das 1000 Bornes Trio. Zudem gehört er zu der Banda Les Verres Luisants. Als Tubist bzw. Sousaphonist war er Mitglied in Julien Soros Big Four, Julien Silvands New Orleans & Tap Dance Band Les Oignons und Amina Mezaaches brasilianischem Quartett Maracuja. Weiterhin gehörte er zu Laurent Cugnys Gil Evans Paris Workshop (Spoonful 2016), zu Fred Pallem und Le Sacre du Tympan (Holzblasinstrumente) sowie dem Surnatural Orchestra (Sousaphon, Komposition) teil. Zwischen 2019 und 2024 war er Teil von Maurins Orchestre National de Jazz in seinen Programmen Dancing in Your Head(s), Rituels, Dracula, Ex-Machina (in Zusammenarbeit mit Steve Lehman und IRCAM) sowie Frame by Frame. Zudem spielt er Bassposaune und Tuba in Le Grand Schwab sowie in Paul Jarretts Acoustic Large Ensemble, aber auch im Other Side Orchestra unter der Leitung von Julien Soro und Delphine Deau.

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