Sol Guidarelli Camarero (* 27. September 2001 in Buenos Aires, Argentinien) ist eine spanische Volleyball- und ehemalige Beachvolleyballspielerin.

Karriere Hallen-Volleyball Die Außenangreiferin stand in der Saison 2016/17 für CAEP Soria in der zweiten spanischen Liga auf dem Volleyballfeld. In den folgenden beiden Spielzeiten war sie bei den Juniorinnen von CVB Barça aktiv. Während dieser Zeit gehört sie auch den Kadern von Underage-Nationalmannschaften an, 2017 der U18 und 2018 der U19.

Danach schrieb sie sich am Siena College ein. Für die Saints der katholischen Bildungsstätte war sie nur eine Saison als Freshman am Ball. Die hinderte sie aber nicht daran, in einigen Begegnungen Eindruck zu hinterlassen. Bei der Niederlage gegen die Niagara Purple Eagles fehlten ihr nur zwei erfolgreiche Angriffsschläge zum double-double. Die erforderliche Anzahl von zehn gelungenen Abwehraktionen lieferte sie. Drei Tage später verlor das Team auch gegen die Quinnipiac Bobcats. Dies lag jedoch nicht an seiner besten Angreiferin, die mit elf kills sogar einen mehr als die benötigte Anzahl hatte, bei den digs waren es eben soviele wie in der vorigen Partie. Dass Guidarelli auch bei Siegen wertvoll für die Heiligen war, zeigte sie am 16. November. Der amtierende Meister der Metro Atlantic Athletic Conference Iona aus New Rochelle hatte gerade den ersten Satz mit vier aufeinanderfolgenden Punkten zum 24:23 gedreht. Doch Siena konterte mit drei Punkten zum 26:24. Zwei davon gingen aufs Konto der Spanierin, sodass die Grundlage zum 3:1-Erfolg gelegt war.

Danach wechselte sie zurück in die katalanische Hauptstadt und stieg mit ihrem Verein als Meisterin in die Beletage des spanischen Volleyballs auf. Nach dem elften Rang in der Superliga konzentrierte sie sich eine Zeitlang auf Beachvolleyball. Ab 2023 war sie wieder in der Halle aktiv, diesmal jedoch für DSV CV Sant Cugat. 2024 stand der Sportclub aus der Provinz Barcelona in der Vorschlussrunde, 2025 und 2026 im Viertelfinale des spanischen Pokals. In der Liga wurde das Team in der ersten Spielzeit Fünfter, anschließend Neunter und Achter. In der Saison 2024/2025 besiegte der Sportclub aus Katalonien in der Qualifikation zum Challenge Cup Genève Volley, hatte aber das Pech, in der Runde der 32 auf den Finalisten Chieri ’76 Volleyball zu treffen.

Beachvolleyball In der kurzen Zeit von Juni 2022 bis August 2023, in der die in der argentinischen Hauptstadt geborene Sportlerin den Sport im Sand betrieb, gelangen ihr keine herausragenden Ergebnisse. Erwähnenswert ist der zwölfte Platz bei der Fédération-Internationale-du-Sport-Universitaire-Weltmeisterschaft 2022 an der Seite von Sara Bisbé, immerhin drei Plätze vor der Studentenweltmeisterin von 2024, Hanna-Marie Schieder, die in Maceió noch mit Paula Schürholz angetreten war. Mit der neuen Partnerin Sofía González erkämpfte Sol Guidarelli direkt beim darauffolgenden Wettbewerb ihre einzige jemals erreichte Endspielteilnahme bei einem Turnier im Sand. Beim Spanish Queen’s Cup 2023 ließen die beiden einige arrivierte Spielerinnen hinter sich. Bei der Futures der World Pro Tour langte es in Madrid und Baden zum Einzug ins Achtelfinale, bei den höher gewichteten Challengers dagegen zweimal nicht für den Hauptwettbewerb. Von der Europameisterschaft verabschiedete sich das Duo trotz zweier gewonnener Sätze in den beiden Begegnungen sieglos. Letzter Auftritt war die spanische Meisterschaft, die für das Beachpaar auf dem geteilten fünften Rang endete. Danach war die Beachvolleyballkarriere von Sol Guidarelli beendet.

Privates Patricia Camarero und Pablo Guidarelli sind die Eltern der Athletin. Ihre jüngere Schwester heißt Lucia.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Beachvolleyballspieler (Spanien) Kategorie:Volleyballspieler (Spanien) Kategorie:Spanier Kategorie:Geboren 2001 Kategorie:Frau