mini|Die Moschee von Pelathousa mini|Ansicht von Südwesten, Blick zum osmanischen Erweiterungsbau Die Moschee () ist ein seit dem Ausbruch des Zypernkonflikts im Jahr 1974 nicht mehr genutztes Gotteshaus in Pelathousa im Bezirk Paphos auf Zypern.

Geschichte Nach der osmanischen Eroberung Zyperns 1570/71 entwickelte sich in der ländlichen Region um Polis eine muslimische Bevölkerungsmehrheit. Die Dorfmoschee von Pelathouse stellt wie die Moschee im benachbarten Chrysochou eine im Kern ältere byzantinische Dorfkirche dar, die ein für orthodoxe Dorfkirchen im westlichen Zypern typischer schlichter einschiffiger Saalbau mit einer Halbkreisapsis im Osten war.

Die byzantinische Dorfkirche wurde in eine Moschee umgewandelt und in der Folge nach Westen und nach Norden durch Anbauten erweitert. In die Apsis wurde ein größeres Fenster eingefügt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde ein Minarett ergänzt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts und um 1930 fanden Restaurierungsarbeiten statt. Schwere Beschädigungen durch ein Erdbeben im Jahr 1953 wurden zwischen 1954 und 1956 wieder repariert. Nach dem Ausbruch des Zypernkonflikts wurde die türkische Bevölkerung aus dem Südteil der Insel vertrieben, griechisch-zypriotische Evakuierte aus dem türkischen Nordteil ließen sich daraufhin in der Region nieder, Pelathousa ist heute jedoch (Stand 2026) nahezu unbewohnt. Die Moschee wird nicht mehr genutzt, es haben Sicherungsarbeiten stattgefunden.Pelathousa MosquePelathousa / Πελαθούσα

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