Branislav Krstić (* 21. Februar 1950) ist ein ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang Krstić spielte für den VfR Mannheim, als dieser nach dem Aufstieg 1973 in der seinerzeit zweitklassigen Regionalliga Süd antrat. Mit dem Neuling schaffte der Stürmer am Ende der Spielzeit 1973/74 auf dem 13. Tabellenplatz die Qualifikation für die neu eingeführte 2. Bundesliga. Dort war er über weite Strecken Stammspieler und erzielte sieben Saisontore, als der ehemalige Deutsche Meister als Tabellenschlusslicht am Ende der Spielzeit 1974/75 abstieg.

Krstić wechselte im Sommer 1975 innerhalb der zweiten Liga zum 1. FC Nürnberg. Hier kam er aber kaum über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus und galt beim Aufstiegsaspiranten bereits kurz vor Ende der Spielzeit 1975/76 zusammen mit Günter von de Fenn als Abgangskandidat.Süddeutsche Zeitung: „Nürnbergs nüchterne Erfolgsrechnung“ (8. Juni 1975, S. 28) Als Vizemeister der Südstaffel hinter dem 1. FC Saarbrücken trat die Mannschaft in den Aufstiegsspielen zur Bundesliga gegen Borussia Dortmund an. Nach einer 0:1-Heimniederlage im Hinspiel wurde Krstić im Rückspiel kurz nach dem 1:1-Ausgleichstreffer durch Rudi Sturz von Trainer Hans Tilkowski für Jan Majkowski eingewechselt, mit einer 2:3-Niederlage verpasste der Club jedoch die Erstligarückkehr. Ein Wechsel Krstićs zerschlug sich, so dass er auch in der Folgesaison bei den Nürnbergern im Kader stand. Unter Neutrainer Horst Buhtz stand er in den ersten Spielen sogar in der Startelf und trat bei den Heimsiegen gegen den SSV Jahn Regensburg, die Stuttgarter Kickers und Tabellenschlusslicht FK Pirmasens als Torschütze in Erscheinung, ehe er ab Oktober aus der Mannschaft rutschte.

Anfang 1977 wechselte Krstić, der bis dahin für den 1. FC Nürnberg in anderthalb Jahren in 27 Meisterschaftsspielen vier Tore erzielt hatte, innerhalb der Liga zum FK Pirmasens. Nach seinem Debüt bei einer 2:7-Niederlage gegen Tabellenführer VfB Stuttgart am 15. Januar wurde er bei einer 1:4-Niederlage gegen den TSV 1860 München in der folgenden Partie von Schiedsrichter Winfried Walz via Roter Karte des Feldes verwiesen. Nach der folgenden Sperre erkämpfte er sich unter Trainer István Sztani einen Stammplatz, blieb aber im Saisonverlauf ohne Torerfolg. Mit einem 2:2-Unentschieden gegen das Schlusslicht BSV 07 Schwenningen am letzten Spieltag sprang er mit der Mannschaft aufgrund der um drei Tore besseren Tordifferenz am SSV Jahn Regensburg vorbei auf den drittletzten Tabellenplatz. Sportlich war der Klub abgestiegen, blieb aber nach dem freiwilligen Rückzug des SV Röchling Völklingen damit in der Liga. Zu Beginn der Spielzeit 1977/78 musste Krstić verletzungsbedingt zeitweise pausieren, konnte sich aber in der Folge wieder einen Stammplatz erarbeiten. Nach einer erneuten Roten Karte beim 1:1-Remis gegen den FC 08 Homburg fehlte er abermals aufgrund der folgenden Sperre. Insgesamt bestritt er 20 Saisonspiele, als der chancenlose Klub mit nur einem Saisonsieg am Saisonende in den Amateurbereich abstieg. Inwiefern Krstić dem Klub in die Oberliga Südwest folgte, geht aus der Datenlage nicht hervor.

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