Daniela Mokrá (geb. Resová, * 12. Februar 1998 in Brno) ist eine tschechische Beachvolleyballspielerin.

Karriere Die in der zweitgrößten Stadt ihres Heimatlandes geborene Sportlerin verbrachte die ersten vier Jahre ihrer Beachvolleyballkarriere ausschließlich mit Tereza Kotlasová. Das Duo erzielte einige Achtungserfolge bei Unterage-Meisterschaften auf internationalen Niveau. So gab es Viertelfinalteilnahmen bei der U19-Weltmeisterschaft 2016 in Larnaka, der U22-EM in Baden und der nächstjüngeren Altersklasse auf Vulcano in der folgenden Saison sowie der Einzug in die Runde der Sechzehn beim gleichen Wettbewerb des Vorjahres und 2018 bei der Europameisterschaft der unter Zweiundzwanzigjährigen. In derselben Spielzeit standen sie beim MEVZA-Event in Prag sowie bei den nationalen Turnieren in Opava und 2019 in der tschechischen Hauptstadt im Endspiel. Bei der FIVB World Tour ragten die geteilten fünften Plätze bei den Ein-Stern-Turnier in Ljubljana und auf Ios sowie das Überstehen der Qualifikation beim Vier-Sterne-Event in Warschau als Nummer 30 der Setzliste heraus, als die beiden nacheinander die Nummer drei Walentyna Dawidowa / Ewhenyja Bajewa sowie die Nummer vierzehn Varapatsorn Radarong / Tanarattha Udomchavee aus Thailand eliminierten.

2020 begannen Resová und Miroslava Dunárová eine Zusammenarbeit. Nach zwei Siegen bei nationalen Veranstaltungen in Chodov und in ihrer Heimatstadt standen sie 2022 zum ersten Mal bei einem Wettbewerb der Fédération Internationale de Volleyball auf dem Treppchen. Beim Futures in Cortegaça sicherten sie sich Bronze durch den Erfolg gegen die Lettinnen Anete Namiķe / Līva Ēbere, nachdem sie zuvor an den Deutschen Melanie Paul / Nele Schmitt gescheitert waren. Bei der FISU-Weltmeisterschaft in Brasilien belegten die Tschechinnen nach der Viertelfinalniederlage durch nachfolgende zwei Siege den fünften Platz in der Gesamtwertung. Beim zweiten Challenge in Dubai wurden sie nach dem Spielgewinn in der Vorausscheidung Zweite im Pool und Neunte im Abschlussklassement. Im folgenden Jahr gelang ihnen eine weitere beachtliche Leistung, als sie bei den kontinentalen Titelkämpfen nach dem zweiten Rang in der Gruppe in der ersten Hauptrunde die Schweizerinnen Menia Bentele und Anna Lutz besiegten und erst im Achtelfinale gestoppt wurden. Nicht ganz so gut lief es bei der gleichen Veranstaltung 2024, als Daniela Mokrá, wie Resová inzwischen hieß und Dunárová zwar ihren Pool überstanden, aber in der ersten Hauptrunde ausschieden. Wesentlich besser lief es bei der tschechischen Meisterschaft, als das Beachpaar das Endspiel erreichte, für Mokrá war es die zweite Finalteilnahme. Die erste hatte sie 2019 noch mit Kotlasová erkämpft. Nach einem ersten Platz in Opava im Mai 2025 trennten sich die beiden gebürtigen Brünnerinnen.

Daniela Mokrá setzte anschließend ihre Karriere mit Anna Pospíšilová fort. Nach dem Bronzerang beim Futures in Busan konnte sie mit ihrer neuen Partnerin dieses Resultat bei der Landesmeisterschaft wiederholen. Es war das sechst Mal, dass Mokrá innerhalb von acht Jahren bei der Siegerehrung auf dem Stockerl stand. Danach beendete sie ihre internationale Karriere.

Privates Die Athletin besuchte zunächst die ZŠ a MŠ Brno und machte in der Folge ihr Abitur am Gymnázium Brno, Křenová in ihrer Heimatstadt. Dann studierte sie an der Tschechischen Agraruniversität in Prag. Im Mai 2024 heiratete sie Ondřej Mokrý und nahm dessen Nachnamen an.

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Einzelnachweise

Kategorie:Beachvolleyballspieler (Tschechien) Kategorie:Teilnehmer an den World Beach Games Kategorie:Tscheche Kategorie:Geboren 1998 Kategorie:Frau