Georg Ohligmacher (* 31. Oktober 1855 in Stetten (Pfalz); † 1. Mai 1938 ebenda) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Kammer der Abgeordneten sowie des Bayerischen Landtags.
Leben Georg Ohligmacher besuchte die Lateinschule Kirchheimbolanden und musste die Ausbildung beenden, weil der elterliche Gutsbetrieb auf seine Mithilfe angewiesen war. 1895 übernahm er den Hof zur eigenen Bewirtschaftung. Er engagierte sich in der Politik und wurde Mitglied im Bund der Landwirte und kam so in den Distriktsrat (heute Kreistag). 1899 hatte er ein Mandat für den Landrath der Pfalz.
1905 erhielt er einen Sitz in der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde im Wahlkreis Winnweiler gewählt und blieb bis 1911 in dem Parlament. 1919 wurde er als Mitglied der Deutschen Volkspartei aus dem Stimmkreis Kirchheimbolanden in den 1. Bayerischen Landtag gewählt.
Am 27. März 1920 verzichtete er auf sein Mandat. Sein Nachfolger wurde Karl Munzinger.
Öffentliche Ämter stellvertretender Präsident des Landauer Verbandes der Genossenschaften Mitglied des Aufsichtsrats der Pfalzwerke in Ludwigshafen am Rhein
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 1. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:BDL-Mitglied Kategorie:DVP-Mitglied Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1855 Kategorie:Gestorben 1938 Kategorie:Mann Kategorie:Stetten (Pfalz) Kategorie:Person (Donnersbergkreis)