Marta Klonowska (* 1964 in Warschau) ist eine polnische Glaskünstlerin, die vor allem durch ihre Tierskulpturen bekannt ist. Sie stellt Tiere häufig im Bezug zu historischen Persönlichkeiten oder Gemälden dar, in naturgetreuen Posen aus zerbrochenem, farbigem Glas (vgl. Lynx After a Sketchbook Page by Albrecht Dürer). Ihre Werke wurden international gezeigt und sind in Sammlungen unter anderem in London, Paris und Berlin vertreten.
Leben Marta Klonowska wurde in Warschau geboren, wo sie ihre künstlerische Ausbildung begann, und lebt heute in Düsseldorf. Von 1987 bis 1989 besuchte sie die Staatliche Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, wo sie unter anderem bei A. R. Penck studierte. Glas wurde rasch zu ihrem bevorzugten künstlerischen Medium, aus dem der Großteil ihrer Arbeiten entsteht. Inspiration für ihr Werk fand sie in Gemälden großer historischer Persönlichkeiten, auf denen deren Haustiere – meist Hunde – als Symbol für Reichtum und Macht dargestellt wurden.
Werk Werke von Klonowska befinden sich unter anderem in folgenden Sammlungen und Museen:
Alexander Tutsek-Stiftung, MünchenAnna Tatelman: Opening: Disparate works brought together “In the Name of Love” at The Alexander Tutsek-Stiftung. Urban Glass, 30. Januar 2012. Abgerufen am 2. August 2019. Corning Museum of Glass, New York Gerisch-Skulpturenpark, Neumünster Museum Kunstpalast, Düsseldorf Glasmuseum Hentrich, Düsseldorf Musée-Atelier du Verre, Sars-Poteries
Ausstellungen Marta Klonowska stellte in zahlreichen Galerien aus, darunter mehrfach (2005 bis 2015) in der Lorch+Seidel Galerie in Berlin. Sie nahm an der Veranstaltung Glasstress (2011, 2013) in Venedig teil, die anschließend weltweit gezeigt wurde. Ihr Werk war Teil der Wanderausstellung Glassfever (2016) in Dordrecht.Marta Klonowska. Glasstress (italienisch). Abgerufen am 25. März 2019. Von Oktober 2025 bis Juni 2026 fand unter dem Titel Glasmenagerie eine Ausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim statt.
Einzelnachweise
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