mini|Werbetafel gegen Werbetafeln der Berliner Bergpartei, Kottbusser Tor 2017 Das Volksbegehren „Berlin Werbefrei“ wurde im Zeitraum von Januar bis Mai 2026 in Berlin durchgeführt. Das Volksbegehren strebte eine starke Einschränkung von Plakatwerbung im öffentlichen Raum wie das Verbot großer Werbemonitore in Berlin an. Es sollte weniger Lichtverschmutzung, Energieverbrauch, Ablenkung im Straßenverkehr und Störung des Stadtbildes geben.
Letztlich scheiterte das Volksbegehren an der Unterschriftenhürde. So konnten dem Landeswahlleiter zum Ende der Sammlungsfrist nur etwa 43.000 Unterschriften übergeben werden, für einen Erfolg hätten jedoch 175.000 Stimmberechtigte unterschreiben müssen. Die Sammlung der Unterschriften hatte während eines besonders kalten Frühlings stattfinden müssen. Zur Kampagne hatte die Initiative 4000 Plakate aufgehängt.
Der Antrag auf ein Volksbegehren war dabei bereits im Jahr 2018 erfolgreich durchgeführt worden. Anfang 2019 erklärte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport den Antrag jedoch für unzulässig. Daraufhin reichte die Initiative Klage vor dem Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin ein, das am 18. November 2020 die Zulässigkeit des Antrags unter Maßgabe von punktuellen Nachbesserungen feststellte. Die sich daran anschließenden Verhandlungen zwischen der Senatsverwaltung und der Initiative über die Formulierung des Volksbegehren zogen sich über mehrere Jahre hinweg. Erst im August 2025 wurde das Volksbegehren für zulässig erklärt.
Der Initiator, Sprecher und Anwalt der Initiative, Fadi El-Ghazi sprach vom
Siehe auch Volksgesetzgebung in Berlin Liste der Plebiszite in Deutschland
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