Ferenc Donáth (* 28. Juni 1954 in Nagykőrös) ist ein ehemaliger ungarischer Kunstturner und Trainer. Er gewann eine olympische Bronzemedaille.
Karriere Der 1,64 Meter große Ferenc Donáth turnte für Testnevelési Főiskola SE und für Újpesti TE in Budapest. Er war 1978, 1979 und 1981 ungarischer Meister im Mehrkampf.Donáth bei gymn-forum.net
Bei der Universiade 1973 in Moskau belegte Donáth den 19. Platz im Mehrkampf. 1974 nahm er an den Weltmeisterschaften in Warna teil und wurde 23. im Mehrkampf. Die ungarische Mannschaft belegte den vierten Platz hinter den Riegen aus Japan, der Sowjetunion und aus der DDR.
Zwei Jahre später bei den Olympischen Spielen 1976 in Montreal erreichte Donáth den 13. Platz im Mehrkampf. Er war damit hinter Imre Molnár und Zoltán Magyar drittbester Ungar. Die ungarische Mannschaft belegte den vierten Platz mit nur 0,2 Punkten Rückstand auf die Riege aus der DDR. Im Pferdsprung gehörte Donáth zu den vier Athleten, die gemeinsam als Siebte den Finaleinzug verfehlten. Am Reck erreichte er das Finale und wurde Sechster. An den Ringen kam Donáth auf den vierten Rang.
1977 bei den Europameisterschaften in Vilnius wurde Donáth Sechster im Mehrkampf. Hinzu kamen vier weitere Finalplätze: Er wurde Fünfter an den Ringen, Sechster am Barren sowie jeweils Achter am Seitpferd und am Reck. Bei der Universiade 1977 in Sofia belegte er den 15. Platz im Mehrkampf. 1978 bei den Weltmeisterschaften in Straßburg wurde Donáth 16. im Mehrkampf und Sechster mit der Mannschaft. Am Seitpferd belegte er den vierten Platz und an den Ringen wurde er Achter.
Im Jahr darauf bei der Universiade in Mexiko-Stadt turnte Donáth auf den zwölften Platz im Mehrkampf. An den Ringen gewann er die Bronzemedaille und am Seitpferd Silber.Medaillengewinner Universiade 1979 bei intersportstats.com Drei Monate später bei den Weltmeisterschaften 1979 in Fort Worth belegte er den 17. Platz im Mehrkampf und wurde Sechster mit der Mannschaft. An den Ringen erreichte er das Gerätefinale und wurde Achter.
1980 bei den Olympischen Spielen in Moskau fehlten wegen des Olympiaboykotts neben anderen Ländern mit Japan und den Vereinigten Staaten die Silber- und Bronzemedaillengewinner in der Mannschaftswertung der Weltmeisterschaften 1979. Ferenc Donáth erreichte als drittbester Turner seiner Mannschaft den zwölften Platz im Mehrkampf. In der Mannschaftswertung siegte die Riege aus der Sowjetunion vor der Riege aus der DDR und den Ungarn. Donáth erreichte das Gerätefinale am Seitpferd und wurde Sechster, sein Landsmann Zoltán Magyar wurde an diesem Gerät zum zweiten Mal Olympiasieger.
1981 belegte Donáth den elften Platz im Mehrkampf bei den Europameisterschaften in Rom. Bei den Weltmeisterschaften 1981 in Moskau wurde er 18. im Mehrkampf und Achter mit der ungarischen Riege. Er erreichte das Ringefinale und wurde Siebter. Zwei Jahre später bei den Weltmeisterschaften 1983 in Budapest wurde er 14. im Mehrkampf und sowohl mit der Mannschaft als auch an den Ringen Sechster. An den Olympischen Spielen 1984 nahmen wegen des Olympiaboykotts keine ungarischen Sportler teil.
Ferenc Donáth ist der Vater der Stabhochspringerin Katalin Donáth, die an den Olympischen Spielen 2000 teilnahm.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Turner (Ungarn) Kategorie:Ungarischer Meister (Turnen) Kategorie:Olympiateilnehmer (Ungarn) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1976 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1980 Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Ungarn) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1973 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1977 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 1979 Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1954 Kategorie:Mann