George Echom Ekeno ist ein Politiker im Südsudan. Er war zunächst stellvertretender Gouverneur von Eastern Equatoria und wurde später zum Minister for Environment, Wildlife Conservation & Tourism ernannt.

Kurz nach seiner Ernennung zum stellvertretenden Gouverneur im August 2007 versprach Echom, die Sicherheit zu einer seiner obersten Prioritäten zu machen. Echom gehörte angeblich zu der Gruppe von Regierungsmitgliedern, die gegen Gouverneur Aloisio Emor Ojetuk opponierten. Im Oktober 2008 forderte er die Regierung des Südsudans auf, ausgebildetes medizinisches Personal bereitzustellen, damit das Bezirkskrankenhaus in Kapoeta eröffnet werden konnte. Im Oktober 2009 kam es am Grenzposten Nadapal zu Zusammenstößen zwischen Toposa-Räubern in Uniformen der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA) und der kenianischen Polizei. George Echom erklärte, Nadapal sei südsudanesisches Territorium und werde nicht an Kenia abgetreten.

Im Mai 2011 drangen Rinderhirten der Dinka Bor in die Gebiete Nimule und Mugali der Madi-Bevölkerung im Bezirk Magwi des Bundesstaates Eastern Equatoria ein und verursachten massive Ernteschäden. Die Madi sind Ackerbauern und halten kein Vieh. Die Bor waren Binnenvertriebene (IDPs) aus dem Bundesstaat Jonglei. Echom leitete eine Arbeitsgruppe zur Lösung des Konflikts. Nach Gesprächen mit den Behörden von Jonglei und den Anführern der Bor-Gemeinschaften wurde die Rückgabe von über 4.000 Rindern nach Jonglei vereinbart. Am 10. Juni 2011 wurde in Torit der Weltumwelttag begangen, nachdem er vom 5. Juni verschoben worden war. Bei dieser Veranstaltung rief Echom zum Pflanzen von Bäumen und zum Naturschutz auf und verurteilte die kürzliche Tötung eines Elefanten durch Wilderer im Bundesstaat. Er stellte klar, dass sein Ministerium keine Elefanten besitze, sondern sie im Interesse der Öffentlichkeit schütze.

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