Sakıp Bayaz (* 1914 in Gaziantep; † 8. Dezember 1983 in Heidelberg, Deutschland) war ein türkischer Diplomat. Er war Botschafter in Mexiko und Chile.

Werdegang Bayaz erlangte 1935 die Hochschulreife am Galatasaray Lisesi in Istanbul. 1939 schloss er die Hochschule für Politikwissenschaften ab. Im selben Jahr trat er als Anwärter in den Auswärtigen Dienst ein. Nach seinem Wehrdienst wurde er 1942 Sekretär in der Rechtsabteilung im Außenministerium in Ankara. 1943 wurde er Attaché und später stellvertretender Konsul am Konsulat in Mossul. 1946 wurde er zum Sekretär an der Botschaft in Bern ernannt. 1947 kehrte er in die Zentrale des Außenministeriums nach Ankara zurück, wo er Abteilungsleiter wurde. Daraufhin war er ab 1950 am Generalkonsulat in Frankfurt am Main, ab 1951 an der Botschaft in Helsinki und ab 1953 am Konsulat auf Lesbos tätig. 1955 wurde er erneut Abteilungsleiter in Außenministerium.

Von 1957 bis 1961 war Bayaz Generalkonsul in Zürich. Anschließend war er ab 1961 Generalkonsul in Hamburg und ab 1966 Gesandter in Tel Aviv. Von 1969 bis 1972 war er Botschafter in Mexiko-Stadt. 1972 und 1973 war er als Berater in der Zentrale des Außenministeriums tätig. Schließlich war er von 1974 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1981 Botschafter in Santiago de Chile.

Sein Sohn war Journalist beim Süddeutschen Rundfunk. Dessen Sohn wiederum ist der Grünen-Politiker Danyal Bayaz.

Ehrungen Orden vom Aztekischen Adler (1972) Verdienstorden von Chile (1981)

Werke (Auswahl) Yaşamak. Şiirler. 1984.

Weblinks Biographie von Sakıp Bayaz

Einzelnachweise

Kategorie:Türkischer Botschafter Kategorie:Botschafter in Mexiko Kategorie:Botschafter in Chile Kategorie:Konsul der Türkei Kategorie:Türkischer Emigrant in Deutschland Kategorie:Träger des Ordens vom Aztekischen Adler Kategorie:Türke Kategorie:Geboren 1914 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann