Amityville Haunting (Originaltitel The Amityville Haunting) ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 2011 von Geoff Meed, der auch das Drehbuch verfasste.
Handlung Aufgrund von Problem wegen ihrer und um ihre Tochter Lori zieht Familie Benson im Juni 2008 in das Haus in der 112 Ocean Avenue in Amityville. Obwohl sie wissen, dass 1974 Ronald J. Defeo Jr. sechs Familienmitglieder in diesem Haus erschoss, kaufen die Bensons das Haus. Kurz darauf finden sie den leblosen Körper ihrer Immobilienmaklerin auf ihrer Auffahrt. Nur einen Tag später stürzt einer der Umzugshelfer die Treppe hinunter und verstirbt sofort an den Folgen. Die Familie ist sich uneins darüber, ob es sich um Zufälle handelt oder ein Fluch auf dem Haus liegt. Dennoch behält sie das Haus. In der Folge wird sie immer wieder von paranormalen Phänomenen heimgesucht.
Nach einiger Zeit beschließt Vater Douglas Benson, überall im Haus Überwachungskameras zu installieren. Fast zeitgleich sorgen er und seine Frau Virginia sich um ihr jüngstes Kind, Melanie, die scheinbar mit einem imaginären Freund namens John Matthew zu sprechen beginnt. In den folgenden Wochen sterben ein enger Freund der Familie und der Nachbarsjunge Greg. Schließlich verfällt Douglas in Panik und versucht mithilfe von religiösen Gegenständen das Haus von allen darin hausenden Geistern zu befreien. Nach nur einem Monat in dem Haus kommen Lori, Virginia, Douglas und Tyler Benson auf unterschiedliche Weise ums Leben. Nur Melanie überlebt die Vorfälle im Haus und verspricht, für immer in dem Haus leben zu wollen. Gegen Ende des Films werden die Autopsieberichte eingeblendet, durch die klar wird, dass alle Opfer kurz vor ihrem Tod unter extremem Stress standen.
Hintergrund Der Film erschien am 13. Dezember 2011 als Direct-to-Video. Er basiert lose auf dem Buch The Amityville Horror von Jay Anson.
Rezeption
Amityville Haunting wurde von der Kritik verrissen und gilt als einer der schlechtesten Filme aus dem Hause The Asylum. Ein Autor von Horrornews.net nannte ihn „schlichtweg einen schlechten Film, der dem Zuschauer absolut nichts zu bieten hat“, und kritisierte dabei die überstrapazierten Low-Budget-Schockeffekte sowie die irreführende Vermarktung als „echtes Found Footage“. Zudem beschrieb er Jason Williams’ Darstellung des Doug Benson als „unglaubwürdig im Hinblick auf das, was sie eigentlich bezwecken soll; er wirkt einfach nur wie ein Arschloch mit einer miesen Attitüde“. Er merkte jedoch an: „Der militärische Ausraster setzt dem Ganzen noch die Krone auf, indem er die gesamte Angelegenheit einfach nur lächerlich erscheinen lässt.“ Foywonder von Dread Central vergab lediglich einen von fünf Punkten und schloss seine Rezension mit den Worten: „Ein Teil von mir fragt sich fast, ob Amityville Haunting überhaupt nur deshalb existiert, weil jemand gewettet hat, er könne Amityville 3D den Titel als schlechtester Amityville-Film aller Zeiten streitig machen. Ich weiß nicht, ob ihnen das hier gelungen ist – aber sie liefern sich definitiv ein Kopf-an-Kopf-Rennen.“
Im Popcornmeter, der Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes, hat der Film bei weniger als 250 Abstimmungen eine Wertung von 10 %. In der Internet Movie Database hat der Film bei über 2600 Stimmabgaben eine Wertung von 2,6 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: Juni 2026).IMDb: Ratings Amityville Haunting, abgerufen am 9. Juni 2026.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2011 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Horrorfilm Kategorie:Amityville