Des – Ce – Es – De ist ein Dokumentarkurzfilm von Jochen Kraußer von 1985.
Inhalt Der gelernte Autoschlosser und spätere Keramiker Kristian Körting baut eine kleine Orgel mit Pfeifen aus Keramik in seiner Dachkammer im thüringischen Saalfeld. Der Regisseur Jochen Kraußer spielt danach darauf die bekannte Fuge B–A–C–H von Johann Sebastian Bach, nach deren Transponierung um drei Halbtöne nach oben (Des– C–Es–D) der Film benannt wurde. Dieser verzichtet weitgehend auf erklärende Kommentare und wirkt vor allem durch die Bach’sche Orgelmusik.Des – Ce – Es – De DEFA-Stiftung 2026
Hintergründe Der DEFA-Dokumentarfilmer Jochen Kraußer war ein leidenschaftlicher Laienorganist, der 1984 in Geburt einer Königin bereits einen Einblick in den Orgelbau und viele thüringische Orgeln gegeben hatte. In Des – Ce – Es – De porträtierte er den in der Gegend bekannten Bastler Kristian Körting,
Der Film wurde 1985 erstmals aufgeführt.Film und Fernsehen, 1986 (Nr.?), S. 11, mit filmografischen Angaben 1996 wurde er bei den Kurzfilmtagen in Oberhausen gezeigt, 1998 im Kino Arsenal, 2020 im ZeughauskinoAuf Augenhöhe Zeughauskino, zum 11. Januar 2020, mit Filmen von Jochen Kraußer und 2026 im Kino Krokodil,Klassik, Jazz und Rock DEFA-Stiftung, zum 9. Februar 2026 jeweils in Berlin. Die Keramikorgel ist im Keramik-Museum Bürgel weiterhin zu sehen.Kristian Körting spielt auf der Keramikorgel im Keramikmuseum Bürgel
Weblinks Des – Ce – Es – De Filmportal Des – Ce – Es – De Dokumentarfilmgeschichte (Memento)
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1985 Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Filmporträt Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:DDR-Film Kategorie:Musik (DDR) Kategorie:Musikfilm Kategorie:Orgel (Deutschland) Kategorie:Johann Sebastian Bach Kategorie:Orgelbau