Friedrich Christian Gottlob Hasper (* 6. Mai 1756 in Marienberg, Kurfürstentum Sachsen; † 5. Juli 1822 in Karlsbad, Königreich Böhmen, Kaisertum Österreich) war ein kursächsischer Beamter und Königlich Preußischer Kommissionsrat. Er war Amtmann in Lübben, Schwarzenberg/Erzgeb. und Eilenburg.

Leben Nach dem Schulbesuch in seiner Heimatstadt Marienberg nahm Hasper 1777 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig auf. Hier wurde er 1781 nach einer Disputation unter dem Vorsitz von Friedrich Gottlieb Zoller zum Doktor der Rechte promoviert. Anschließend nahm er eine Tätigkeit als Amtsadvokat und Steuereinnehmer (Sportul-Einnehmer) im kurfürstlichen Justizamt Eilenburg auf und wurde 1784 Aktuar in der Außenstelle Düben. Im Jahr 1793 wechselte er als Justizamtmann in das Amt Lübben und 1799 als Kreisamtmann in das Kreisamt Schwarzenberg. 1806 wechselte er nach dem Ableben des bisherigen Amtsmanns Viebig als dessen Nachfolger zurück in das Amt Eilenburg. Dieses Amt bekleidete Hasper bis zu seinem Tode im Jahr 1822.

Hasper war verheiratet mit Eleonore, geb. Viebig, der Tochter seines Amtsvorgängers in Eilenburg Christian Gotthold Viebig. Aus dieser Ehe sind fünf Nachkommen überliefert, darunter der Drahtwerksbesitzer und Kommerzienrat Carl Emil Hasper (Bonitz) (1810–1891) in Schwarzenberg.

Literatur Carl Geißler: Chronik der Stadt Eilenburg und der Umgebung. Meyner, Delitzsch 1829, S. 128 Christian Wilhelm Friedrich Schmid: Bruchstücke zum Versuch einer Gelehrtengeschichte von gebohrnen Marienbergern. Gerlach, Freyberg 1806, S. 37

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