Hans G. Schellenberger (* 27. März 1946 in Anrath; † 29. November 2007 in Steinwiesen)Todesanzeige Hans G. Schellenberger auf trauer.infranken.de. war ein deutscher Maler, Grafiker und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern.
Leben Hans G. Schellenberger wurde 1946 im niederrheinischen Anrath geboren. Von 1964 bis 1969 studierte er an der Fachhochschule Krefeld und der Fachhochschule Düsseldorf Grafikdesign. 1969 wechselte er an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er bis 1974 Malerei studierte. Von 1972 bis 1974 war er dort Tutor einer Malklasse.
Seit 1973 arbeitete Schellenberger als freischaffender Künstler, Grafiker und Illustrator. Neben seiner Tätigkeit als Maler illustrierte er Kinder- und Jugendbücher für Verlage im In- und Ausland.Hans G. Schellenberger. Malerei. Ausstellungskatalog der Saale Galerie, Saalfeld, 2001. Seine Wahlheimat fand er in Oberfranken, wo er zeitweilig in der Marktgemeinde Küps lebte. Zuletzt lebte er in Steinwiesen, wo er 2007 im Alter von 61 Jahren starb.
Künstlerisches Werk Das künstlerische Schaffen Schellenbergers umfasste Tafelmalerei in Öl und Aquarell, Wandmalerei, Zeichnung, Druckgrafik und Buchillustration. Wiederkehrende Motive seiner Arbeiten sind Naturdarstellungen, insbesondere Waldböden und vegetative Strukturen. Nach Ansicht von Kunstkritikern spiegeln diese den Kreislauf von Werden und Vergehen wider. Zeitgenössische Kritiker bezeichneten ihn als „poetischen Realisten“.Ein poetischer Realist auf np-coburg.de.
Er gestaltete als Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern rund siebzig Bücher,Hans G. Schellenberger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek unter anderem Ausgaben von Tom Sawyers Abenteuer, Die Abenteuer des Huckleberry Finn, Gullivers Reisen, Robinson Crusoe, Heidi, Onkel Toms Hütte, Peter Pan und Wir.Hans G. Schellenberger auf kritikatur.de.Illustrator*in Hans G. Schellenberger auf arena-verlag.de.
Ausstellungen Seit den 1970er Jahren war Schellenberger mit Einzel- und Gruppenausstellungen in Deutschland und im Ausland vertreten. Ausstellungen fanden unter anderem statt in:Hans G. Schellenberger auf hans-kloss.de. Kunsthalle Nürnberg Kunstsammlungen der Veste Coburg Kunsthaus Lübeck Galerie am Domhof, Zwickau Saale Galerie, Saalfeld/Saale Grafikmuseum Stiftung Schreiner, Bad Steben Diözesanmuseum Bamberg Museum der Stadt Zwickau Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg Auch nach seinem Tod wurde Schellenbergers Werk in Ausstellungen gewürdigt. Der Kronacher Kunstverein zeigte 2023 eine Sonderausstellung mit Werken des Künstlers. 2025 richtete die Marktgemeinde Küps eine Gedächtnisausstellung zu seinem Leben und Schaffen aus.Einladung zur Ausstellungseröffnung 2025 auf kueps.de.
Öffentliche Sammlungen Arbeiten von Hans G. Schellenberger befinden sich unter anderem in: Kunstsammlungen der Veste Coburg Grafikmuseum Stiftung Schreiner, Bad Steben Museum der Stadt Saalfeld/Saale Museum der Stadt Zwickau Städtische Sammlung Lichtenfels Städtische Sammlung Coburg
Literatur Hans G. Schellenberger – Gemälde, Zeichnungen, Collagen. Ausstellungskatalog des Kunstvereins Coburg, 1993. Hans G. Schellenberger. Notizen über die Erkundung geheimer Bereiche. Ausstellungskatalog des Grafikmuseums Stiftung Schreiner, Bad Steben, 1999. Hans G. Schellenberger. Malerei. Ausstellungskatalog der Saale Galerie, Saalfeld/Saale, 2001.
Weblinks
Hans G. Schellenberger auf hans-kloss.de.
Einzelnachweise
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