Bernhard Engelsberger (* 12. April 1884 in Inzell; † 5. Juni 1942 in Traunstein) war ein deutscher Landwirt und Mitglied des Bayerischen Landtags.

Leben Bernhard Engelsberger machte nach seinem Volksschulabschluss eine Ausbildung in der Landwirtschaft und war zunächst auf dem elterlichen Bauernhof tätig, bis er 1919 in Hochberg ein Anwesen zur selbständigen Bewirtschaftung übernahm. Er engagierte sich in der Politik, wurde Mitglied des Bayerischen Bauernbundes und erhielt einen Sitz im Bezirksrat.

Beim Traunsteiner Wochenblatt übernahm Engelsberger die Schriftleitung und wurde 1918/1919 Mitglied im Provisorischen Nationalrat, der nur geringe politische Bedeutung hatte und aus Vertretern der Parteien sowie der Gewerkschaften, der Eisenbahner und der Berufs- und Interessenverbände bestand.

Im Dezember 1918 nahm er mit der Fraktion der Demokraten am 1. Rätekongress in Berlin teil und wurde 1919 im Stimmlreis Berchtesgaden, Altötting, Rosenheim in den Bayerischen Landtag gewählt. Diese Wahl wurde durch Beschluss des Landtages vom 22. Oktober 1931 entsprechend den Entscheidungen des Staatsgerichtshofs vom 12. Februar 1930 und 26. Februar 1931 für verfassungswidrig und damit ungültig erklärt. Vom 25. Juli 1928 bis zum 3. November 1931 gehörte er dem Bayerischen Staatsgerichtshof an, der am 30. März 1850 gegründet wurde.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 4. Wahlperiode)

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Einzelnachweise

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