mini|hochkant=1.2|Beutelstein im Osburger Wald mini|hochkant=1.2|Weiterer Quarzitfelsen in der Nähe mini|hochkant=1.2|Westlicher Quarzitfelsen mini|hochkant=1.2|Steinbruch Misselbach
Der Beutelstein ist ein Quarzitfelsen im Osburger Hochwald in Rheinland-Pfalz.
Er ist ein Teil mehrerer umliegender Quarzitfelsformationen, die etwa 50 m bzw. weitere 150 mGelände & Oberflächen – maps.rlp.de weiter westlich liegen. Diese westlichste Formation wird auch als Kletterfelsen genutzt. Seit 1952 bis Ende der 1950er Jahre befand sich dort ein Quarzitsteinbruch, der auch mit einer Gesteinsmühle an der unteren Zuwegung versehen war.https://maps.rlp.de/go/lawa – Landschaft im Wandel
Das umgebende Waldgebiet auf der Gemarkung von Osburg im Landkreis Trier-Saarburg wird ebenfalls Beutelstein genannt. Die weiteren benachbarten Waldgebiete heißen Beutelsteinsberg, Beutelsteinswies und Beutelsteinshang.geodaten.naturschutz.rlp.de – Geoportal der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz Der gemeinsame höchste Geländepunkt liegt auf . Dort liegt der forstliche Rettungspunkt mit der Nummer 6306-466.rettungspunkte-forst.de – Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik
Das Gebiet liegt nördlich des Eschbaches und südlich des Misselbaches im Osburger Hochwald sowie im Naturpark Saar-Hunsrück. Der Themenwanderweg RUT5 führt an der Südgrenze der Waldabteilung vorbei.Themenwanderwege Saar-Hunsrück – Tourist-Information Hochwald-Ferienland, Kell am See
Geologie Der Distrikt liegt in einem Streifen des Unteren Unterdevon mit der Kennzeichnung tq = Quarzit (Taunusquarzit). Unmittelbar benachbart sind Streifen mit der Kennzeichnung tw = Hunsrückschiefer (Wisper-Schiefer).Geologische Specialkarte von Preußen und den thüringischen Staaten 1:25 000 Blatt 33 Schillingen (jetzt: 6306 Kell) von 1887 – Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz 2026 (geoportal.rlp.de)
Geschichte In der Synoptischen Darstellung hunsrücker Forstbestände im Erzbistum Trier in spätbarocker bis frühklassizistischer Epoche (1719–1789) werden die Forste Breitenstein, Kammerforst, Beutelstein, Altweiher, Ehrenfried und Wißkircher Jungwald für das Revier/den Bezirk Osburg genannt.Eberhard J. Klauck: Die Forstpflanzengesellschaften des Hunsrücks im Lichte ihrer Wirtschaftsgeschichte im Notizbuch der Kasseler Schule, Hg.: Arbeitsgemeinschaft Freiraum und Vegetation, Kassel 2005, S. 146.
Das Waldgebiet Beutelstein wurde in der Tranchotkarte zu Anfang des 19. Jahrhunderts aufgeführt.
1874 gehörte der Distrikt Beutelstein zum Jagen 74b im Schutzbezirk Beuern der Königlichen Oberförsterei Osburg.Mosel-Zeitung 1874 No. 57. 11.03.1874 – Fundstelle: dilibri
Das Gebiet gehört heute zum Staatsforst Rheinland-Pfalz.
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Einzelnachweise
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