Johann Peter Beierlein (* 21. Dezember 1802 in Landshut; † 13. August 1878 in München) war ein deutscher Weinhändler und Numismatiker.

Herkunft Johann Peter Beierlein wurde 1802 als Sohn des gleichnamigen Weinhändlers und Magistratsrats Johann Peter Beierlein und dessen Frau Anna Steigenberger aus München in Landshut geboren. Er machte dort seine humanistische Ausbildung bei dem späteren Anatomieprofessor Martin Münz.

Leben Ab 1819 machte Beierlein seine kaufmännische Lehrzeit in München im Haus Sebastian Pichler selige Erben. Nach drei Jahren kehrte er nach Hause zurück, um seinen Vater im Geschäft zu unterstützen. Während seiner kaufmännischen Lehrzeit in München beschäftigte er sich nebenbei mit bayerischer Geschichte, und die Bekanntschaft mit dem Universitätsbibliothekar M. Harter und dem Johanniterordenskanzler F. Woschitka erweckte in dem jungen Beierlein die Freude an der Münzforschung. In seiner Freizeit arbeitete Beierlein über die bayerische Münzgeschichte und vermehrte seine eigene Münzsammlung und galt daher als kenntnisreicher Numismatiker. Nach des Vaters Tode konnte sich Beierlein nur schwer entschließen nach München überzusiedeln, um dort ein zweites, durch Erbschaft angefallenes Weingeschäft zu führen. 1830 heiratete Beierlein Thekla Neuhauser, eine Kaufmannstochter aus Landshut.

Beierleins Schriften sind meist im „Archiv des historischen Vereins von Oberbayern“ niedergelegt, dem Beierlein seit 1848 angehörte und zu dessen eifrigsten Mitgliedern er gehörte. 1877 erhielt Beierlein das Ritterkreuz des bairischen Michaelordens.

Johann Peter Beierlein starb 1878 im Alter von 75 Jahren in München.

Grabstätte mini|250px|Grab von Johann Beierlein auf dem Alten Südlichen Friedhof in München

Die Grabstätte von Johann Beierlein befindet sich auf dem Alten Südlichen Friedhof in München (Gräberfeld 2 – Reihe 7 – Platz 25/26, ). In dem Grab liegt auch Beierleins Ehefrau Thekla Beierlein (geb. Neuhauser). Sie starb im Jahr 1889.

Schriften Medaillen auf ausgezeichnete und berühmte Bayern

Nachrichten über Franz Andreas Schega, churbairischer Hofmedailleur (Oberbayerisches Archiv IX) Die bayerischen Münzen des Hauses Wittelsbach von dem Ende des 12. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts 1180—1550 (mit 9 Tafeln Oberbayerisches Archiv 1868) Münzen bayerischer Klöster, Wallfahrts-Orte und anderer geistlicher Institute mit 3 Tafeln Die Medaillen und Münzen des Gesamthauses Wittelsbach, unvollendetes Manuskript (war als Festgabe zum 700jährigen Wittelsbacher Jubiläum - 1880 - gedacht).

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

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