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Die Bahnstrecke Bumbești–Livezeni ist eine elektrifizierte Normalspurbahn im Südwesten der rumänischen Region Transsilvanien, die durch das Tal des Flusses Jiu () sowie den Nationalpark Defileul Jiului führt. Durch die Vielzahl an Tunneln und Viadukten gilt sie als einer der anspruchsvollsten Streckenbauten Rumäniens.

Geschichte

Bis zum Abschluss des Friedensvertrags von Trianon im Jahr 1920 verlief die Grenze zwischen den Königreichen Rumänien und Ungarn durch das Schiltal nahe Strâmbuța. Die Bahnstrecke sollte nach der Angliederung von Siebenbürgen an Rumänien die während des Ersten Weltkrieges erbaute Strecke von Târgu Jiu in Bumbești fortsetzen und in Livezeni an die unter dem Königreich Ungarn erbaute Bahnstrecke Petroșani–Lupeni anknüpfen.

1924 wurde mit dem Streckenbau durch das landschaftlich anspruchsvolle Schiltal begonnen, jedoch konnte nach einigen Unterbrechungen der nächste Streckenabschnitt Bumbești–Meri erst am 4. November 1941 in Betrieb genommen werden. Am 31. Oktober 1948 wurde die Gesamtstrecke bis Livezeni eröffnet. Am Streckenbau waren auch Jugendbrigaden der Jugendorganisation der Kommunistischen Partei Rumäniens beteiligt.

Zwischen 1972 und 1974 wurde die Strecke gemeinsam mit den Bahnstrecken Filiași–Târgu Jiu und Târgu Jiu–Bumbești elektrifiziert. 2025 lief eine Ausschreibung zur Sanierung einiger Ingenieurbauwerke der Strecke; Strabag erhielt dabei den Zuschlag.

Streckenbeschreibung Die Strecke führt stets in nördlicher Richtung. Ab Valea Sadului verengt sich das Flusstal und die Strecke verläuft über und durch zahlreiche Ingenieurbauwerke. Bis Strâmbuța führt sie dabei durch den Nationalpark Defileul Jiului.

Betrieb Auf der Strecke verkehren im Fahrplanjahr 2026 täglich zwischen zwei und vier Zugpaare von Regionalzügen zwischen Petroșani und Craiova. Im Fernverkehr verkehrt jeweils ein Zugpaar Bukarest–Arad sowie Bukarest–Cluj-Napoca mit Halt in Valea Sadului über diese Strecke.

Einzelnachweise

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