Dragon – Die Drachentöter (Originaltitel Dragon) ist ein US-amerikanischer Fantasyfilm aus dem Jahr 2006 von Leigh Scott, der gemeinsam mit Eliza Swenson außerdem das Drehbuch verfasste und gemeinsam mit Kristen Quintrall den Filmschnitt übernahm.

Handlung Prinzessin Alora begibt sich durch den Wald von Sidhe nach Bagnor Brim, wo sie Lord Blackthorne um Hilfe gegen die Dunkelelfen bitten möchte. Diese führen im ganzen Königreich Krieg gegen die Menschen. Dabei wird sie von einer Gruppe Dunkelelfen entdeckt und attackiert. Doch die Krieger Lord Artemir und Cador Bain können sie gegen die Dunkelelfen verteidigen. Beide bestehen darauf, sie von nun an auf ihrer Reise zu begleiten. Sie geben ihr Kund, dass es in dem Wald einen Drachen gibt. Wenig später werden die drei von den drei Banditen Gareth Morholt, Naga und Sogomo überfallen. Diese gaben sich zuvor als Vasallen von Kensington aus, der als Drachentötet bekannt ist. Um ihre Hilfe zu erbitten, verspricht sie den drei Banditen Land und Titel.

Auf ihrer weiteren Reise treffen sie die Elfe Damara und ihre Herrin Freyja. Bei Freyja handelt es sich um eine Nekromantin. Sie prophezeit Alora, dass nicht all ihre Begleiter die Reise überleben werden. Allerdings wird sich einer von ihnen als der zukünftige Drachentöter offenbaren. Die beiden Frauen schließen sich der Gruppe an. Mittlerweile haben Cador und Alora romantische Gefühle füreinander entwickelt. Plötzlich wird die Gruppe von einem Drachen angegriffen. Keiner von ihnen kann dem Drachen wirklich etwas entgegensetzen, und im Kampf wird Sogomo unter einem Baum begraben und anschließend vom Drachen gefressen. Der Rest der Gruppe zieht sich erstmal zurück.

Freyja versucht Alora eine andere Strategie einzureden. Sie verrät ihr, dass sie vor vielen Jahren im Auftrag ihres Vaters den Drachen erschaffen hatte, damit dieser gegen die Dunkelelfen kämpft. Da Freyja nie die Kontrolle über den Drachen erlangte, versuchte sie ihn im Wald einzusperren. Außerdem ist das Leben des Drachen mit ihrem Leben verbunden. Stirbt der Drache, stirbt auch sie. Dennoch gibt sie der Prinzessin einen Zauberstab aus einem kleinen Ast, der wohl im Kampf gegen den Drachen nützlich sein sollte. Sie beschließen, den Drachen in seinem eigenen Bau anzugreifen.

Als sie dessen Versteck ausfindig machen, schläft der Drache. Allerdings geraten sie in den Hinterhalt einer Gruppe Dunkelelfen. Im Pfeilhagel stirbt Naga, allerdings schaffen es die anderen, die Dunkelelfen zu besiegen. Durch den Kampf ist der Drache allerdings erwacht und startet einen Angriff. Lord Artemir kommt in des Drachen Feueratem um. Nun verwandelt sich der Zauberstab in eine Lanze und Alora bohrt diese dem Drachen ins Herz. Nun beginnt auch Freyja zu sterben und gesteht Alora kurz vor ihrem Tod, dass sie ihre Mutter ist. Weitere Dunkelelfen eilen nun zum Schlachtfeld, ergeben sich allerdings, als sie die Lanze in der Hand der Prinzessin sehen.

Nachdem der Krieg mit den Dunkelelfen beendet und der schreckliche Drache getötet wurde, sammeln sich die restlichen Überlebenden der Gruppe und trauern um ihre gefallenen Kameraden. Da in der Zeit auch der König verstarb, wird Prinzessin Alora nun Königin und regiert mit Sir Cador als ihrem Prinzgemahl über das Königreich.

Hintergrund Produktion Gedreht wurde überwiegend in und um Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin. Neben ihrer Rolle der Freyja, komponierte Eliza Swenson die Filmmusik und verfasste das Drehbuch mit.

Veröffentlichung Der Film erschien am 12. Dezember 2006 als DVD im Videoverleih. In Deutschland wurde der Film erstmals am 7. September 2015 auf dem Pay-TV-Sender Silverline gezeigt., abgerufen am 30. Mai 2026.

Rezeption

The New York Times sieht in dem Film einen Mockbuster zum ebenfalls 2006 erschienenen Fantasyfilm mit einem Drachen als Handlungskern, Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter.The New York Times: The New B Movie von Rolf Potts vom 7. Oktober 2007, abgerufen am 30. Mai 2026. (englisch)

Auf Badmovies erhielt der Film einen von fünf Punkten. Dabei wird vor allem die langweilige Handlung bemängelt und der Film als „von allen schnarchigen Schnarchern, die Asylum mir bislang vorgesetzt hat, ist „Dragon“ der verschnarchteste“ bezeichnet. Bis auf Jeff Denton werden alle Schauspieler für ihr Schauspiel kritisiert und als „Asylum-Stammnasen“ betitelt.Dragon – Die Drachentöter auf Badmovies vom 5. Juni 2010, abgerufen am 30. Mai 2026.

Im Popcornmeter, der Zuschauerwertung auf Rotten Tomatoes, hat der Film bei mehr als 500 Abstimmungen eine Wertung von 36 %. In der Internet Movie Database hat der Film bei knapp 1000 Stimmabgaben eine Wertung von 2,7 von 10,0 möglichen Sternen (Stand: Mai 2026).IMDb: Ratings Dragon – Die Drachentöter, abgerufen am 30. Mai 2026.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2006 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Fantasyfilm Kategorie:Mockbuster