Jan Christoph Breitwieser (* 1976 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Archäologe, Kurator und Museumsleiter. Seit 2016 leitet er das Museum Bensheim. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen zeitgenössische Kunst, Archäologie und Museumswesen.
Biographie Breitwieser studierte Vor- und Frühgeschichte sowie Archäologie und Kulturgeschichte des Vorderen Orients an der Universität Frankfurt. Nach einer Tätigkeit am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz leitet er seit 2016 das Museum Bensheim. 2021 wurde er mit seiner Arbeit „Frankfurt am Main-Harheim – Die hallstattzeitlichen Gräberfelder“ am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Frankfurt promoviert. Für seine Dissertation erhielt er 2023 den Eduard-Anthes-Preis.
Seit seiner Berufung zum Museumsleiter verantwortet Breitwieser die Neuausrichtung des Museums Bensheim mit Ausstellungen zur Archäologie; Kulturgeschichte und zur internationalen zeitgenössischen Kunst. Zu den von ihm kuratierten Projekten zählen Ausstellungen mit Künstlerinnen und Künstlern wie Neo Rauch, Rosa Loy, Rose Wylie und Emil Nolde.
Breitwieser ist Mitglied im Vorstand des Museumsverband Hessen sowie Mitglied des Denkmalrats Hessen. Zudem ist er in der universitären Lehre im Bereich Ausstellungsgestaltung tätig.
Auszeichnungen (Auswahl) 2023: Eduard-Anthes-Preis
Publikationen (Auswahl) Die bronzezeitlichen Befunde und Funde von Ober-Erlenbach. In: J. Lüning/H.-M. von Kaenel (Hrsg.): Ausgrabungen zur Bandkeramik, Bronze- und Römerzeit in Bad Homburg v. d. H. – Ober-Erlenbach 2001–2002 (= Universitätsforschungen zur Prähistorischen Archäologie. 136). Habelt, Bonn 2006, S. 169–259. Frankfurt am Main-Harheim. Die hallstattzeitlichen Gräberfelde (= Frankfurt am Main-Harheim. Die hallstattzeitlichen Gräberfelder1). Schnell + Stener, Regensburg 2022 Link, ISBN 978-3-7954-3782-4. (Dissertation).
Einzelnachweise
Kategorie:Prähistoriker Kategorie:Museumsleiter (Deutschland) Kategorie:Ausstellungskurator Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1976 Kategorie:Mann