Make Your Own Fun ist ein Musikalbum von Gary Foster. Die im Januar 1991 im Sage & Sound Recording Studio, Hollywood, entstandenen Aufnahmen erschienen 1991 auf Concord Jazz.

Hintergrund Im Laufe seiner Karriere nahm der Saxophonist nur selten unter eigenem Namen auf; sein Debütalbum Subconsciously erschien 1968 auf Revelation Records. Foster, der auf dem Album Make Your Own Fun Altsaxophon und Altflöte spielt, nahm dort mit dem Pianisten Jimmy Rowles, dem Bassisten John Heard und dem Schlagzeuger Joe LaBarbera neben zwei eigenen Kompositionen ein Repertoire von Jazztiteln und Standards auf, darunter „Alone Together“, „Nica's Dream“, „Some Other Spring“, „Easy Living“ und Jimmy Rowles’ Ballade „The Peacocks“. Rowles ist auch Vokalist in „What a Life“, einem Song des Soul- und Blues-Sängers David „Lefty“ Foster.

Titelliste Gary Foster – Make Your Own Fun (Concord Jazz – CCD-4459) Alone Together (Howard Dietz / Arthur Schwartz) 5:39 The Peacocks (Jimmy Rowles) 6:20 Warne-ing (Gary Foster) 3:04 Nica’s Dream (Horace Silver) 6:35 What a Life (David Foster) 4:27 I Concentrate on You (Cole Porter) 6:13 Some Other Spring (Arthur Herzog Jr. / Irene Kitchings) 7:51 ’Teef (Sonny Red) 4:06 I’ll Close My Eyes (Billy Reid) 5:22 Easy Living (Ralph Rainger / Leo Robin) 4:01 Sweet Lips (Gary Foster) 5:39

Rezeption Scott Yanow verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und meinte, dieses Album lasse sich mühelos empfehlen. Gary Fosters gefälliger Altsaxophonton würde zu zwei Dritteln aus Phil Woods und zu einem Drittel aus Lee Konitz bestehen. Der Pianist Jimmy Rowles präsentiere seine unverwechselbaren und geschmackvollen Akkordvoicings; und der Bassist John Heard und der Schlagzeuger Joe LaBarbera würden ihr Können ganz in den Dienst einer äußerst unterstützenden Begleitarbeit stellen, und das Quartett agiere dabei gleichermaßen präzise und spontan. Eine besondere Stärke dieser Session sei das Repertoire, das Rowles’ populärste Komposition (das typisch eindringliche „The Peacocks“), eine Hommage an Warne Marsh, den rauen, aber wirkungsvollen Gesang des Pianisten in „What a Life“ sowie einen eingängigen Blues von Sonny Red namens „’Teef“ umfasse. Dieses Album dürfte Liebhaber eines Bop-basierten Jazz vollauf zufriedenstellen.

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Einzelnachweise

Kategorie:Album (Jazz) Kategorie:Album 1991