Awksenti Rapawa (, ; geboren am in der Ortschaft Korzcheli, Gouvernement Kutaissi, Russisches Kaiserreich; gestorben am 15. November 1955 in Tiflis, Georgische SSR, UdSSR) war ein sowjetischer Politiker und Generalleutnant des NKWD.
Leben Er wurde in Mingrelien geboren. Rapawa trat 1919 während des Bürgerkrieges, nachdem er aus der Armee des unabhängigen Georgien desertiert war, in die KP ein und nahm verschiedene Parteifunktionen in der Georgischen SSR wahr. Am 14. Juli 1938 wurde er zum Vorsitzenden des Rates Volkskommissare der Abchasischen ASSR ernannt, ehe er im selben Jahr zum Volkskommissar für innere Angelegenheiten der Georgischen SSR bestimmt wurde, was er bis 1948 blieb. In dieser Funktion setzte er u. a. die Repressionsmaßnahmen in der Georgischen SSR während des Großen Terrors um. Im Juli 1945 wurde er zum Generalleutnant befördert und gelangte 1948 in das Amt des Justizministers der Georgischen SSR. 1951 wurde er erstmals aufgrund seiner mingrelischen Herkunft verhaftet, jedoch nach Stalins Tod 1953 freigelassen und amtierte als Minister für staatliche Kontrolle der Georgischen SSR. Nach dem Sturz Berias wurde er erneut verhaftet, diesmal unter dem Vorwurf, Mitglied der sogenannten Beria-Bande zu sein, zum Tode verurteilt und 1955 in Tiflis durch ein Erschießungskommando hingerichtet.
Einzelnachweise
Kategorie:Politiker (Sowjetunion) Kategorie:Generalleutnant (Sowjetunion) Kategorie:KPdSU-Mitglied Kategorie:Person (Georgische Sozialistische Sowjetrepublik) Kategorie:Person (NKWD) Kategorie:Täter des Großen Terrors (Sowjetunion) Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion) Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Georgier Kategorie:Geboren 1899 Kategorie:Gestorben 1955 Kategorie:Mann