Die verschwundene Stadt Dresden ist ein westdeutscher Kompilationsfilm von Curt A. Engel von 1955, mit Aufnahmen der Stadt vor 1945.

Inhalt Der Film zeigt die barocken Schönheiten Dresdens vor den Zerstörungen des 13./14. Februar 1945. Er zeigt zuerst die Ruinen, dann einen Rückblick in die frühere Stadtgeschichte mit historischen Zeichnungen. Anschließend ist eine Stadtrundfahrt durch die unzerstörte Stadt zu sehen, mit längeren historischen Aufnahmen im Zwinger und in der Gemäldegalerie, bei Uraufführungen von Werken von Richard Wagner und Richard Strauss in der Semperoper, anschließend am Altmarkt, in der Neustadt, an der Elbe und an weiteren Orten.Dresden, die verschwundene Stadt (2) Coolis, mit ausführlicher Inhaltsangabe

Hintergründe Die Boehner-Film-Gesellschaft in Dresden drehte in den 1930er und 1940er Jahren mehrere Kurzdokumentationen in der Stadt. Nachdem der Inhaber Fritz Boehner 1949 in Erlangen eine neue Filmgesellschaft gegründet hatte, bat er seinen früheren Regisseur Curt A. Engel, einen Film über die alte Stadt mit früheren Aufnahmen zusammenzustellen. Grundlage war vor allem die Dokumentation Das fahrende Dresden (1940).Dresden, die verschwundene Stadt (1) Coolis Der Film Die verschwundene Stadt trägt eine melancholische Stimmung und ruhige klassische Musik im Hintergrund. Es sind keine Aufnahmen oder Erwähnungen von der Stadt nach dem Frühjahr 1945 enthalten. Die AKH Karl Höffkes als Rechteinhaber stellt den Film für die nichtkommerzielle Verwendung zur Verfügung.

Die DEFA produzierte kurz danach die Dokumentarfilme Die Bilder von Dresden (1956) und Dresden. Unvergängliche Stadt (1957) teilweise mit den gleichen Bauwerken und Gemälden, die wie bewusste optimistische Kontraste wirken.Die Bilder von Dresden DEFA-Stiftung

Weblinks Dresden, die verschwundene Stadt (1) Coolis

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1955 Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Kompilationsfilm Kategorie:Dresden im 20. Jahrhundert Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Kalter Krieg im Film