mini|Jagdhaus Wildeck, Nordwestansicht Das Jagdhaus Wildeck in der niedersächsischen Gemeinde Eschede, Ortsteil Rebberlah, Wildecker Weg 9b, im Landkreis Celle, wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2026) wird es zum Wohnen genutzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Eschede).
Geschichte und Beschreibung Das Jagdhaus befindet sich auf dem Teichgut Wildeck, in einem sehr großen zusammenhängenden Waldgebiet im Naturpark Südheide. Die Wildecker Teichanlagen mit 50 Teichen wurden 1897 vom Forstmeister Kaiser aus Miele und dem Apotheker Guth als eine Einnahmequelle angelegt. Bei der Waldbrandkatastrophe 1975 lag Wildeck mitten im Brandgebiet, konnte aber von der Feuerwehr gehalten werden.
Das eingeschossige, freistehende, verputzte und große Jagdhaus auf einer Anschüttung, mit hohlpfannengedecktem Satteldach und Fußwalm, Dachüberstand auf Balkenköpfen, Schleppgauben, Loggia und nördlicher Freitreppe zum Gartenbereich wurde im Heimatstil der Reformarchitektur um 1930 gebaut. Östlich steht daneben ein Söller mit Terrasse, südlich ein Eingangsvorbau sowie ein Nebenflügel. Fenster, Türen, Fußboden und Treppe sind erhalten geblieben.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… Zeugnis- und Schauwert für Bau- und Kunstgeschichte, wie auch durch die beispielhafte Ausprägung eines Stils und Gebäudetypus ….“
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Eschede Wildeck Kategorie:Wohngebäude im Landkreis Celle Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren