mini|alternativtext=Verbreitung|Verbreitungsgebiet der Östlichen Kordilleren-Kleinohrspitzmaus Die Östliche Kordilleren-Kleinohrspitzmaus (Cryptotis brachyonyx) ist ein in einem recht kleinen Gebiet in Kolumbien endemisches Säugetier in der Gattung der Kleinohrspitzmäuse. Das Typusexemplar wurde beim Ort La Selva in der Nähe von Bogotá gefunden. Aufgrund morphologischer Ähnlichkeit wird eine nahe Verwandtschaft zur Kolumbien-Kleinohrspitzmaus angenommen, was bestätigt werden muss.

Merkmale Dieses Tier ist ein kleiner bis mittelgroßer Gattungsvertreter mit 12 mm langen Hinterfüßen, die damit klein sind. Andere Körpermaße sind nicht dokumentiert. Typisch sind kurze Krallen an den Vorderpfoten und oberseits ein braunes Fell dessen Haare an der Wurzel grau sind. Auch die Haare der Unterseite sind an der Basis grau und dann heller braun oder gelbbraun. Auf dem Schwanz kommen dunkelbraune kurze Haare vor. Kennzeichnend für den Kopf sind winzige Augen und kleine Ohren, die fast vollständig im Fell versteckt sind. Die Östliche Kordilleren-Kleinohrspitzmaus hat Zähne mit rötlichem Zahnschmelz. Im Oberkiefer liegen neben den Schneidezähnen je vier einspitzige Zähne.

Verbreitung und Lebensweise Dieses Tier bewohnt die Ostkordillere im Umfeld von Bogotá. Für zwei Funde wurde eine Höhe von 1300 und 2715 Metern registriert. In der Region herrschen Hügelland und Bergland vor, die von feuchten Wäldern bedeckt sind. Eine exakte Beschreibung des Habitats liegt für diese Art nicht vor. Andere Kleinohrspitzmäuse können sich an moderate Landschaftsveränderungen anpassen. Zur Nahrungswahl und zur Fortpflanzung gibt es keine Daten.

Gefährdung Für die Spitzmaus fehlen Informationen über mögliche Bedrohungen, die Populationsgröße und die Bedürfnisse des Tieres. Die IUCN listet die Östliche Kordilleren-Kleinohrspitzmaus mit unzureichende Datenlage (data deficient).

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Einzelnachweise

Kategorie:Spitzmäuse Kategorie:Endemisches Tier Kolumbiens