Martin Anton Voll (* 3. August 1867 in Oberebersbach im Landkreis Rhön-Grabfeld; † 10. Oktober 1947 ebenda) war ein deutscher Landwirt und Bürgermeister sowie Mitglied des Bayerischen Landtags.
Leben Nach dem Volksschulabschluss besuchte Martin Anton Voll die Landwirtschaftliche Winterschule in Würzburg und übernahm 1894 nach Ableistung des Militärdienstes den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb in Oberebersbach. In diesem Ort befand sich eine unterirdische Grube, wo bis 1913 Gelber Ocker abgebaut wurdeGemeinde Niederlauer; Die Goldockergrube in Oberebersbach Digitalisat und Wohlstand und Reichtum in die Region brachte. Voll war ein Vertreter dieser Unternehmungen.
Er wurde zum 2. Bürgermeister des Ortes gewählt und hatte als Mitglied der Bayerischen Volkspartei von 1919 bis 1933 ein Mandat im Bayerischen Landtag, gewählt im Stimmkreis Neustadt an der Saale. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde das Parlament aufgelöst.
Öffentliche Ämter Mitglied des unterfränkischen Kreisfeuerwehrausschusses Mitbegründer und Vorstand des Darlehenskassenvereins Ober- und Unterebersbach Beisitzer am Schiedsgericht der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für Unterfranken und Aschaffenburg Mitglied des Vorstands der Ortskrankenkasse Neustadt an der Saale Bezirksbrandinspektor
Ehrungen Ökonomierat (Bayern)
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtags (Weimarer Republik, 1. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
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