Walter Damm (* 1889 in Dresden; † 1961 in Bad Elster) war ein deutscher Maler.
Leben und Werk Damm studierte ab 1907 bei Richard Müller und Oskar Zwintscher an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste Dresden und bei Lovis Corinth in Berlin und Hermann Groeber an der Akademie der Bildenden Künste München. Nachdem er als Soldat am Ersten Weltkrieg teilgenommen hatte, arbeitete er in Reuth (Bad Elster) freischaffend als Maler. Das Adressbuch verzeichnete ihn dort 1942 als Kunstmaler in der Nr. 31.
Damm wurde nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs zur Wehrmacht eingezogen, nahm am Krieg teil und geriet in Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung war er wieder in Reuth freischaffend tätig. 1957 war er in Karl-Marx-Stadt auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung und 1961 in Magdeburg auf der Kunstausstellung der 3. Arbeiterfestspiele vertreten. Der Bildindex für Kunst & Architektur nennt ihn mit zwei Bildern auch als Teilnehmer der Dritten Deutschen Kunstausstellung in Dresden 1953. Der Katalog der Ausstellung verzeichnet ihn jedoch nicht.
Damm schuf Porträts, realistische Städte- und Landschaftsbilder sowie Historienbilder, die dem Sozialistischen Realismus verpflichtet sind. Bilder Damms sind im Kunsthandel präsent.
Werkbeispiele
Tafelbilder
Mutter und Kind im Park (Öl) Ernst Thälmann spricht (Öl) Haus Kornblume (Öl; Falzmaß etwa 39,5 × 50 cm) Bildnis eines sitzenden Mannes (Öl) Arbeiter mit Schirmmütze (1951; Zeichnung) Afrikanerin (1952; Aquarell) Porträtstudie (Kreidezeichnung; 1957 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)
Literatur
Saur. Allgemeines Künstlerlexikon. Band 24, 2000, S. 33
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Maler (DDR) Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1889 Kategorie:Gestorben 1961 Kategorie:Mann Kategorie:Person (Bad Elster)