mini|Louis Cole (2018) Louis Maxwell Cole (* 4. Dezember 1986 in Los Angeles) ist ein amerikanischer Musiker (Gesang, Keyboard, Bass, Schlagzeug, Songwriting), der unter anderem eine Grammy-beachtete Solokarriere verfolgte.
Leben und Wirken Cole wuchs in Los Angeles in einer Musikerfamilie auf; sein Vater spielt Jazzpiano, seine Mutter Bass. Er begann achtjährig mit dem Schlagzeugspiel. 2009 schloss er sein Jazzstudium an der Thornton School of Music der University of Southern California ab.
Nach seinem Abschluss ermutigte Cole ein Freund, Musikvideos auf YouTube zu veröffentlichen, darunter eines mit dem Titel „Bank Account“. Dieses Video erhielt große Bekanntheit in den sozialen Medien. 2010 veröffentlichte er sein selbstbetiteltes Soloalbum, trat aber auch mit der Sängerin Genevieve Artadi im Duo Knower auf, das im selben Jahr sein erstes Album (noch als Louis Cole & Genevieve Artadi) herausbrachte, dem mit Mitmusikern wie Jacob Mann weitere Alben wie Let Go (2013), Covers (2014) und Knower Forever (2023) folgten, die Dubstep- und EDM-Einflüsse in einen „maximalistischem Pop“ integrierten. Gemeinsam mit Artadi wirkte er auf Snarky Puppys Album Family Dinner, Vol. 2 mit.
Als Solokünstler hat Cole beim Label Brainfeeder mehrere Alben veröffentlicht, zunächst Time (2018, unterstützt von Artadi, Thundercat, dem Keyboarder Dennis Hamm und dem Pianisten Brad Mehldau). Zu seinem vierten Album unter eigenem Namen, Quality over Opinion (2022), trugen u. a. Artadi, Kurt Rosenwinkel und Sam Gendel bei; es wurde für den Grammy als „Best Alternative Jazz Album“ nominiert. Mit dem Metropole Orkest spielte er sein Album Nothing (2024) ein. Auch trat er 2017 als Vorband der Red Hot Chili Peppers auf. Weiterhin bildete er mit Jeff Babko, Tim Lefebvre und Timothy Young das Quartett Crow Nuts (gleichnamiges Album 2015).
Cole ist weiterhin Co-Autor des Songs „Padded Cell“ für Seals Album 7 (2015). 2017 fungierte er als Co-Autor zweier Songs auf Thundercats Album „Drunk“ („Bus in These Streets“, „Jameel’s Space Ride“); der Song „Dance of Doom“ (den er mit Artadi verfasst hatte) war Teil des Soundtracks zum „Lego Ninjago Movie“.
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