Paul-Marie Molin, MAfr (* 1. Mai 1885 in Saint-Martin-en-Haut, Département Rhône; † 17. August 1967) war ein französischer römisch-katholischer Geistlicher, der von 1928 bis 1949 Apostolischer Vikar von Bamako und zudem von 1928 bis 1967 Titularbischof von Garba war.
Leben Paul-Marie Molin trat in die römisch-katholische Ordensgemeinschaft der Gesellschaft der Missionare von Afrika (MAfr) ein und empfing am 29. Juni 1911 seine Priesterweihe. Als Nachfolger von Emile-Fernand Sauvant, MAfr. wurde er am 2. Juli 1928 zum Apostolischen Vikar von Bamako sowie zugleich zum ersten Titularbischof von Garba ernannt. Er empfing am 23. Oktober 1928 durch den Erzbischof von Lyon Louis-Joseph Kardinal Maurin und dessen beiden Mitkonsekratoren Joseph Marie Cuaz, MEP., Titularbischof von Hermopolis Parva, und Jean-Marie Bourchany, Titularbischof von Hadrumetum, seine Bischofsweihe. Er trat am 21. Januar 1949 als Apostolischer Vikar von Bamako zurück, woraufhin der bisherige Apostolische Präfekt von Gao, Pierre Louis Leclerc, ernannt wurde.
Er war 1950 Hauptkonsekrator bei der Bischofsweihe von Pierre Louis Leclerc und wirkte zudem als Mitkonsekrator bei den Bischofsweihen von André-Joseph-Prosper Dupont, MAfr. (1941), Louis-Marie-Joseph Durrieu, MAfr. (1946) und Georges-Henri Guibert, CSSp (1950) mit. Molin nahm des Weiteren als Konzilsvater an der ersten bis vierten Sitzung des Zweiten Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962 bis 8. Dezember 1965) teil.
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Einzelnachweise
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