mini|Die Auferstehungskirche in Pfronten-Heitlern, Westansicht mit Fassade und pyramidenförmigem Kirchturm Die Auferstehungskirche ist die Hauptkirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Pfronten in Bayern.
Lage Die Kirche steht im Ortsteil Heitlern an der Rudolf-Wetzer-Straße nahe dem südlichen Ufer der Vils. Auf der anderen Flussseite liegt Pfronten-Ried, der zentrale Ortsteil von Pfronten. Westlich der Kirche stehen das evangelisch-lutherische Pfarramt und ein ehemaliges königliches Jagdhaus.
Geschichte Die erste Hauptkirche der evangelischen Kirchengemeinde war die ehemalige Friedhofskapelle in Pfronten-Berg, die 1949 von der Kirchengemeinde erworben wurde. In den späten 1960er Jahren war diese zu klein geworden und der Bau der neuen Auferstehungskirche im Ortsteil Heitlern wurde geplant. Architekt war Franz Gürtner (1925–2017), der unter anderem auch für den Bau und die Ausstattung der Münchner Versöhnungskirche verantwortlich war. Die Grundsteinlegung war am 29. September 1968, die Einweihung am 17. August 1969.
2012 wurde die Kirche unter Mitwirkung des ursprünglichen Architekten umgebaut. Dabei wurde die Ostwand der Kirche aufgebrochen und der Gemeindesaal durch einen Anbau vergrößert.
Architektur mini|Ansicht von Nordosten vom Jagdhausweg Das Gebäude wurde als zeltartige Konstruktion gestaltet. In der Fassade sind die griechischen Buchstaben Alpha und Omega zu erkennen, die für Christus als Anfang und Ende des Lebens stehen. Besonders auffällig ist der pyramidenförmige Kirchturm. Auf seiner Spitze befindet sich ein Posaunenengel, der die Auferstehung der Toten verkündet.
Ausstattung An der großen Altarwand in Form von drei miteinander verbundenen Betonkreuzen ist eine Figur des auferstandenen Christus angebracht. Auf dem Altar steht ein Bronzekreuz mit Darstellungen aus dem Leben Jesu. Das Bronzerelief an der Kanzel stellt das leere Grab Jesu dar.
An der Emporenbrüstung sind Darstellungen eines Lamms sowie der vier Symbole der Evangelisten: Engel, Löwenkopf, Stierkopf und Adler. Die farbigen Fenster stellen wellenförmige Formen dar. Die Orgel mit drei Manualen wurde 1972 von Orgelbau Schmid aus Kaufbeuren erbaut und 1982 um ein Rückpositiv erweitert.
Weblinks
Auferstehungskirche bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Pfronten
Einzelnachweise
Pfronten Kategorie:Bauwerk in Pfronten Pfronten Pfronten Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Kirchengebäude der Moderne Kategorie:Erbaut 1969 Pfronten