mini|Katholische Filialkirche St. Jakob bei Framrach Die Filialkirche St. Jakob bei Framrach steht auf einem Hügel der Ortschaft Framrach in der Stadtgemeinde St. Andrä im Bezirk Wolfsberg in Kärnten. Die dem Patrozinium des Heiligen Jakob unterstellte Filialkirche der Pfarrkirche St. Andrä im Lavanttal gehört zum Dekanat St. Andrä der Diözese Gurk-Klagenfurt. Die Kirche und der Friedhof stehen unter Denkmalschutz ().

Beschreibung Die Saalkirche wurde von 1856 bis 1880 erbaut, ist aber wohl im Kern älter, eine Inschrifttafel am Westturm nennt das Jahr 1856. 1994 war eine Gesamtrestaurierung, mit der Raumfassung des späten 19. Jahrhunderts und der späthistoristischen Fassung der Einrichtung.

Das einschiffige Langhaus hat ein Tonnengewölbe mit Stichkappen, eine Pilastergliederung und verkröpfte Gesimse. Der Chor hat einen Fünfachtelschluss und ein Klostergewölbe. Im Süden ist eine zweigeschoßige Sakristei angebaut. Es gibt ornamentale Gewölbemalerei, im Langhaus mit einem Feld Heilige Familie und über der Empore ein Feld hl. Cäcilie.

Die Einrichtung beinhaltet einen neugotischen Hochaltar aus dem 19. Jahrhundert mit Nischenstatuen, der 1994 restauriert wurde. Die zwei Seitenaltäre, um 1700 gefertigt, haben eine Fassung und Figuren aus dem 19. Jahrhundert, links Maria Immaculata, rechts hl. Antonius Abbas. Der Kanzelkorb vom Anfang des 19. Jahrhunderts wurde 1994 restauriert.

Literatur St. Jakob bei Framrach, Gemeinde St. Andrä, Filialkirche hl. Jakob. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Kärnten 2001. S. 738.

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