mini|hochkant=1.3|BMW M Hybrid V8 mit der Startnummer 20; Siegerwagen von Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde mini|hochkant=1.3|Siegerwagen der LMGT3-Klasse; McLaren 720S GT3 Evo gefahren von Antares Au, Thomas Fleming und Marvin Kirchhöfer Das 15. 6-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps, auch 2026 TotalEnergies 6 Hours of Spa-Francorchamps, fand am 9. Mai 2026 auf dem Circuit de Spa-Francorchamps statt und war der zweite Wertungslauf der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft dieses Jahres.
Das Rennen
Zwei Jahre nach dem Renndebüt gelang dem belgischen W Racing Team der erste Gesamtsieg mit dem BMW M Hybrid V8 in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft. Mit einer alternativen Rennstrategie kam der BMW von Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde im ersten Renndrittel an die Spitze des Gesamtklassements und konnte diese, begünstigt durch drei Safety-Car-Phasen, wodurch ein Tankstopp eingespart werden konnte, bis zur Zieldurchfahrt behalten. Dazu der BMW-M-Motorsport-Leiter Andreas Roos: „Beide Autos ganz vorne, alle unsere sechs Fahrer auf dem Podium – besser geht es nicht! Herzlichen Glückwunsch an beide Crews! Das ist ein fantastischer Erfolg mit dem BMW M Hybrid V8 und auch eine große Erleichterung nach all der harten Arbeit, die wir in den vergangenen Jahren investiert haben. Ich kann jedem, der an diesem Projekt beteiligt ist, nur ein großes Danke sagen. Auf diesen Doppelsieg können alle sehr stolz sein. Mit unserem Update für diese Saison hatten wir das Ziel, das Fahrzeug konstanter zu machen. Das ist uns gelungen, und das war auch heute der Schlüssel zum Sieg, denn sobald wir freie Strecke vor uns hatten, konnten wir sehr schnelle Rundenzeiten fahren und uns absetzen. Diesen Sieg müssen wir feiern.“Andreas Roos zum Rennsieg Auch René Rast meldete sich nach dem Rennen zu Wort: „Das ist eine ganz tolle Geschichte für uns. Auf diesen ersten Sieg in der FIA WEC haben wir mehr als zwei Jahre gewartet. Alle bei BMW M Motorsport und dem Team WRT haben so unfassbar hart dafür gearbeitet. Wir waren zuvor schon nah dran, und nun hat es endlich geklappt. Hätte mir das vor dem Rennen jemand gesagt, ich hätte es nicht geglaubt, denn im Qualifying hat uns noch etwas an Pace gefehlt. Ich steckte zunächst im Verkehr fest, aber das Team hat mit seiner Strategie ein Wunder bewirkt und mich an die Spitze gebracht. Mit freier Strecke ist unser Auto geflogen. Dieser Sieg ist nicht nur für BMW M Motorsport, sondern auch für das Team WRT etwas ganz Besonderes, schließlich ist es deren Heimspiel.“René Rast zum ersten Sieg
Hinter dem Siegerwagen klassierte sich der zweite BMW, vor dem bestplatzierten Ferrari 499P, gefahren von Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen. Der Toyota TR010 Hybrid von Sébastien Buemi/Brendon Hartley/Ryo Hirakawa fuhr mit derselben Boxenstopp-Strategie wie der siegreiche BMW und lag an der zweiten Stelle. Mit nur mehr 1 % Energieleistung kam der Toyota zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Eine Runde vor der letzten Full-Course-Yellow-Phase, die der Konkurrenz einen zeitverkürzten Boxenstopp ermöglichte. Am Ende blieb nur der zehnte Rang.
Zwei Mitfavoriten schieden durch unverschuldete Unfälle aus. Der Trainingsschnellste Malthe Jakobsen konnte im Peugeot 9X8 2024 im Streckenabschnitt Le Combes einem sich drehten Mercedes-AMG GT3 Evo nicht mehr ausweichen und Augusto Farfus fuhr im BMW M4 GT3 in La Source dem Ferrari 499P von Alessandro Pier Guidi in die Seite. Beide Le-Mans-Hypercars mussten abgestellt werden.
Ergebnisse
Schlussklassement
Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden 1 LMH 20 BMW M Team WRT Robin Frijns René Rast Sheldon van der Linde BMW M Hybrid V8 151 2 LMH 15 BMW M Team WRT Kevin Magnussen Raffaele Marciello Dries Vanthoor BMW M Hybrid V8 151 3 LMH 50 Ferrari AF Corse Antonio Fuoco Miguel Molina Nicklas Nielsen Ferrari 499P 151 4 LMH 007 Aston Martin THOR Team Harry Tincknell Tom Gamble Aston Martin Valkyrie AMR-LMH 151 5 LMH 7 Toyota Racing Mike Conway Kamui Kobayashi Nyck de Vries Toyota TR010 Hybrid 151 6 LMH 83 AF Corse Ye Yifei Robert Kubica Philip HansonFerrari 499P 151 7 LMH 93 Peugeot TotalEnergies Paul di Resta Stoffel Vandoorne Nick Cassidy Peugeot 9X8 2024 151 8 LMH 17 Genesis Magma Racing André Lotterer Luís Felipe Derani Mathys Jaubert Genesis GMR-001 151 9 LMH 12 Cadillac Hertz Team Jota Will Stevens Norman Nato Louis Delétraz Cadillac V-Series.R 151 10 LMH 8 Toyota Racing Sébastien Buemi Brendon Hartley Ryo Hirakawa Toyota TR010 Hybrid 151 11 LMH 36 Alpine Endurance Team Frédéric Makowiecki Jules Gounon Victor Martins Alpine A424 151 12 LMH 35 Alpine Endurance Team António Félix da Costa Charles Milesi Ferdinand Habsburg Alpine A424 149 13 LMH 19 Genesis Magma Racing Mathieu Jaminet Paul-Loup Chatin Daniel Juncadella Genesis GMR-001 143 14 LMGT3 10 Garage 59 Antares Au Tom Fleming Marvin Kirchhöfer McLaren 720S GT3 Evo 139 15 LMGT3 27 Heart of Racing Team Ian James Zacharie Robichon Mattia Drudi Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo 139 16 LMGT3 92 The Bend Manthey Yasser Shahin Riccardo Pera Richard Lietz Porsche 911 GT3 R LMGT3 139 17 LMGT3 21 Vista AF Corse François Heriau Simon Mann Alessio Rovera Ferrari 296 GT3 139 18 LMGT3 58 Garage 59 Alexander West Finn Gehrsitz Benjamin Goethe McLaren 720S GT3 Evo 139 19 LMGT3 87 Akkodis ASP Team Răzvan Umbrărescu Clemens Schmid José María López Lexus RC F GT3 139 20 LMGT3 91 Manthey DK Engineering James Cottingham ---- Timur Boguslawski Ayhancan Güven Porsche 911 GT3 R LMGT3 139 21 LMGT3 33 TF Sport Blake McDonald Jonny Edgar Nicky Catsburg Chevrolet Corvette Z06 GT3.R 139 22 LMGT3 34 Racing Team Turkey by TF Peter Dempsey Salih Yoluç Charlie Eastwood Chevrolet Corvette Z06 GT3.R 139 23 LMGT3 61 Iron Lynx Martin Berry Rui Andrade Maxime Martin Mercedes-AMG GT3 Evo 139 24 LMGT3 69 Team WRT Anthony McIntosh Parker Thompson Dan Harper BMW M4 GT3 139 25 LMGT3 88 Proton Competition Stefano Gattuso Giammarco Levorato Logan Sargeant Ford Mustang GT3 139 26 LMGT3 23 Heart of Racing Team Gray Newell Eduardo Barrichello Jonny Adam Aston Martin Vantage AMR GT3 Evo 139 27 LMGT3 32 Team WRT Augusto Farfus Darren Leung Sean Gelael BMW M4 GT3 139 28 LMGT3 54 Vista AF Corse Thomas Flohr Francesco Castellacci Davide Rigon Ferrari 296 GT3 138 29 LMGT3 77 Proton Competition Eric Powell Ben Tuck Sebastian Priaulx Ford Mustang GT3 127 Nicht klassiert 30 LMH 009 Aston Martin THOR Team Alex Riberas Marco Sørensen Aston Martin Valkyrie AMR-LMH 136 31 LMGT3 79 Iron Lynx Johannes Zelger Matteo Cressoni Lin Hodenius Mercedes-AMG GT3 Evo 95 Ausgefallen 32 LMH 51 Ferrari AF Corse Alessandro Pier Guidi James Calado Antonio Giovinazzi Ferrari 499P 129 33 LMGT3 78 Akkodis ASP Team Tom Van Rompuy Hadrien David Esteban Masson Lexus RC F GT3 118 34 LMH 94 Peugeot TotalEnergies Loïc Duval Malthe Jakobsen Théo Pourchaire Peugeot 9X8 2024 103 35 LMH 38 Cadillac Hertz Team Jota Earl Bamber Sébastien Bourdais Jack Aitken Cadillac V-Series.R 85
Nur in der Meldeliste
Zu diesem Rennen sind keine weiteren Meldungen bekannt.
Klassensieger
Klasse Fahrer Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement LMH Robin Frijns René Rast Sheldon van der Linde BMW M Hybrid V8 Gesamtsieg LMGT3 Antares Au Thomas Fleming Marvin Kirchhöfer McLaren 720S GT3 Evo Rang 14
Renndaten
Gemeldet: 35 Gestartet: 35 Gewertet: 29 Rennklassen: 2 Zuschauer: unbekannt Wetter am Rennwochenende: warm und trocken Streckenlänge: 7,004 km Fahrzeit des Siegerteams: 6:01:17,036 Stunden Runden des Siegerteams: 151 Distanz des Siegerteams: 1057,604 km Siegerschnitt: unbekannt Pole Position: Malthe Jakobsen – Peugeot 9X8 2024 (#94) – 2:00,653 = 209,000 km/h Schnellste Rennrunde: Rennserie: 2. Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026
Weblinks
Rennbericht Rennergebnisse
Einzelnachweise
Vorgängerrennen6-Stunden-Rennen von Imola 2026 FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen24-Stunden-Rennen von Le Mans 2026
Kategorie:Rennen der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026 #2026