Monastiraki () ist ein Knotenpunkt der Linien 1 und 3 der Athener U-Bahn. Der U-Bahnhof befindet sich in Athen und erhielt seinen Namen vom gleichnamigen Stadtbezirk und dem darüberliegenden Monastiraki-Platz. Die erste Station wurde am 17. Mai 1895 eröffnet. Der Bahnhof befindet sich unterhalb der Akropolis und in direkter Umgebung der antiken Agora von Athen.

Geschichte Linie 1 Der Bahnhof war Teil der ersten Erweiterung der ursprünglich dampfbetriebenen Eisenbahnlinie, die Piräus mit Athen verband. Eine Elektrifizierung der Strecke erfolgte 1904. Die Erweiterung begann am damaligen Endbahnhof Thiseio, verlief oberirdisch entlang der antiken Agora bis nach Monastiraki und führte anschließend durch einen unterirdischen Tunnel zum ursprünglichen Bahnhof Omonia, der nordöstlich des Rathauses lag. Das neoklassizistische Eingangsgebäude des Bahnhofs Monastiraki wurde von dem Bauingenieur Nikolaos Balanos entworfen.Πως φτιάχτηκε ο σταθμός του ηλεκτρικού στο Μοναστηράκι (griechisch) mini|links|Gleise der Linie 1 Die Entscheidung für den Bau eines Tunnels im Abschnitt Monastiraki–Omonia wurde getroffen, um eine Zerschneidung des städtischen Gefüges Athens zu vermeiden, das sich damals nördlich der Antiken Agora entwickelte. Es handelte sich dabei um den chronologisch ersten Tunnel und zugleich um den ältesten Tunnel im gesamten heutigen Netz der drei Linien der Athener Metro. Der Bau erfolgte nach der Cut-and-Cover-Methode entlang der Athinas-Straße. Während der Bauarbeiten am Bahnhof Monastiraki kam es zudem zu mehreren Enteignungen, um die endgültige Gestaltung des gleichnamigen Platzes zu ermöglichen.Πως φτιάχτηκε ο σταθμός του ηλεκτρικού στο Μοναστηράκι (griechisch)

Der Bau des Bahnhofs sowie der gesamten Erweiterung begann im Jahr 1890 und wurde zusammen mit der Strecke bis Omonia am 17. Mai 1895 eröffnet.UrbanRail.Net > Athens > Line 1 Piraeus - Kifissia (englisch) Der ursprüngliche Name des Bahnhofs lautete „Monastirion“ und ist bis heute auf den traditionellen Schildern an den Bahnsteigen der Linie 1 erhalten geblieben.Monastiraki Metro Station - Eridanos River (englisch)

Der Bahnhof der Linie 1 ist teilweise oberirdisch als offenes Einschnittsbauwerk unterhalb des Geländeniveaus und teilweise unterirdisch angelegt. Der Bahnhof verfügt über zwei Seitenbahnsteige. Seine heutige Gestalt geht auf das Jahr 2003 zurück, als Modernisierungsarbeiten am älteren Bahnhof durchgeführt und gleichzeitig der Bahnhof der Linie 3 eröffnet wurde.Επόμενος Σταθμός: Μοναστηράκι (griechisch) Wie auch beim Bahnhof Thissio steht das neoklassizistische Eingangsgebäude offiziell unter Denkmalschutz, nicht jedoch der darunterliegende Innenbereich oder die Bahnsteige der Linie 1.

Linie 3 mini|rechts|Stationsbereich der Linie 3 Mit den Maßnahmen für die Errichtung des Bahnhofs der Linie 3 wurde 1991 zusammen mit den ersten Bauarbeiten für die Linien 2 und 3 begonnen. Schwierigkeiten aufgrund des instabilen Untergrunds und die Umtrassierung der Strecke ab dem Syntagma-Platz führten zusammen mit dem Fund zahlreicher archäologischer Überreste zu einer Neugestaltung des Bahnhofs. Der Tunnel wurde mit konventionellen Methoden und folglich in vergleichsweise langsamem Tempo ausgehoben, anstatt eine Tunnelbohrmaschine einzusetzen.Επόμενος Σταθμός: Μοναστηράκι (griechisch)

Die größte zeitliche Verzögerung der Erweiterung von Syntagma nach Monastiraki entstand infolge der Einwände der Kirche. Diese befürchtete, dass die Führung des Tunnels unter der Metropoleos-Straße die Stabilität der Athener Kathedrale gefährden könnte, so dass die Streckenführung geändert wurde. Infolgedessen wurde der Verlauf des Tunnels von der Metropoleos-Straße in die Ermou-Straße verlegt.«Ξεκινά» η γραμμή 4 (griechisch)

Der Bahnhof wurde am 22. April 2003 eröffnet und befindet sich vollständig unterirdisch. Er liegt deutlich tiefer als die Bahnsteige der Linie 1; seine Bahnsteige befinden sich in einer Tiefe von 32 Metern. Die Anlage verfügt über einen Mittelbahnsteig sowie ein Abstellgleis für Züge. Bis zum 26. Mai 2007 fungierte dieser Bahnhof als westlicher Endbahnhof der Linie 3, ehe die Erweiterung des Netzes bis zum damaligen Endbahnhof Egaleo in Betrieb genommen wurde.

Kunst und Kultur mini|rechts|Archäologische Funde Im Innenbereich des Bahnhofs werden archäologische Funde ausgestellt, die während der Bauarbeiten zutage traten. Konkret wurden Siedlungsreste aus dem 8. Jahrhundert v. Chr. bis in das 19. Jahrhundert n. Chr. freigelegt, ebenso Gebäude, Werkstätten, Gräber sowie zahlreiche Wasser- und Abwassersysteme.

Der Bahnhof Monastiraki wurde über dem ehemaligen Flussbett des Ilisos errichtet. Teile dieses Flusslaufs sowie wasserbauliche Anlagen zu seiner Regulierung und Einfassung aus klassischer Zeit und spätere Überbauungen unter Kaiser Hadrian sind in einem eigens gestalteten Bereich des Bahnhofs sichtbar. Gleichzeitig kamen zahlreiche weitere archäologisch bedeutsame Objekte ans Licht, darunter Marmorskulpturen und architektonische Bauteile, Mosaikböden, Wandmalereien, dekorative Putzverzierungen, Keramikgefäße, Münzen sowie metallene und knöcherne Artefakte.Aνασκαφές & Σταθμοί (griechisch)

Die Decke des Erdgeschosses des historischen neoklassizistischen Bahnhofsgebäudes wird durch das Werk der Künstlerin Leda Papakonstantinou mit dem Titel „Die Welt in meinen Händen“ geschmückt. Es besteht aus 324 Plexiglas-Elementen und nimmt eine Fläche von 134 Quadratmetern ein. Die Installation wurde im Jahr 2010 angebracht.22 σημαντικά έργα τέχνης στο μετρό της Αθήνας (griechisch)

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