Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1975/76 zum 24. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt. Dabei wurden die Meister wie im Vorjahr in 13 eingleisigen und zwei zweigleisigen (Bezirk Rostock und Bezirk Potsdam) Ligen ermittelt.
Die Bezirksmeister besaßen mit Ausnahme der Zweitvertretungen, die zur Saison 1976/77 nicht mehr spielberechtigt in der übergeordneten DDR-Liga waren, das direkte Aufstiegsrecht. Für die siegreichen Zweitvertretungen der ASG Vorwärts Stralsund, des 1. FC Lokomotive Leipzig, des FC Rot-Weiß Erfurt und der BSG Wismut Gera, stiegen die Betriebssportgemeinschaften (BSG) Rotes Banner Trinwillershagen, Motor Altenburg, Umformtechnik Erfurt und Fortschritt Weida auf.
Der sofortige Wiederaufstieg gelang der BSG Aufbau Schwedt, der BSG Lokomotive/Vorwärts Halberstadt und der BSG Aktivist Brieske-Senftenberg.
Die BSG Motor Hennigsdorf beendete bereits zum achten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Lokomotive/Vorwärts Halberstadt zum sechsten Mal und der TSG Neustrelitz zum fünften Mal gelang.
Zu ersten Meisterehren kamen Rotation Berlin, Stahl Thale, Fortschritt Bischofswerda und Fortschritt Krumhermersdorf.
Bezirksmeister BezirkMannschaft Rostock ASG Vorwärts Stralsund II Schwerin BSG Motor Schwerin Neubrandenburg TSG Neustrelitz Potsdam BSG Motor Hennigsdorf Ost-Berlin BSG Rotation Berlin Frankfurt (Oder) BSG Aufbau Schwedt Magdeburg BSG Lokomotive/Vorwärts Halberstadt Halle BSG Stahl Thale Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig II Cottbus BSG Aktivist Brieske-Senftenberg Dresden BSG Fortschritt Bischofswerda Karl-Marx-Stadt BSG Fortschritt Krumhermersdorf Erfurt FC Rot-Weiß Erfurt II Gera BSG Wismut Gera II Suhl BSG Chemie Glas Ilmenau
Literatur
#1975 Kategorie:Fußballsaison 1975/76