Bernd Vogtmann (* 8. April 1949; † 14. Februar 2026ffc.de: „Der FFC trauert um seinen ehemaligen Spieler Bernd Vogtmann“) war ein deutscher Fußballspieler.
Sportlicher Werdegang Vogtmann begann vom VfL Neuwied kommend seine Erwachsenenkarriere 1967 beim TuS Neuendorf, für den er als Teenager in der seinerzeit zweitklassigen Regionalliga Südwest debütierte. Am Ende der Spielzeit 1967/68 zog er mit der Mannschaft als Vizemeister hinter dem SV Alsenborn in die Aufstiegsrunde zur Bundesliga ein, in der er als Stammspieler in sieben der acht Spiele auflief und trotz nur zwei Niederlagen hinter Aufsteiger Kickers Offenbach und Bayer 04 Leverkusen als Gruppendritter den Erstligaaufstieg verpasste. In der folgenden Regionalligasaison hatte er sich auch in der regulären Meisterschaft endgültig als Stammkraft etabliert und erzielte neun Saisontore, als mit der gleichen Reihenfolge punktgleich hinter dem SV Alsenborn erneut die Aufstiegsrunde erreicht wurde. War er im Vorjahr dort noch ohne Torerfolg geblieben, zeichnete er sich dieses Mal für vier Treffer in acht Spielen verantwortlich. Dies war die Hälfte aller Tore, die der Koblenzer Klub erzielte und entsprechend nur auf dem letzten Platz rangierte. In den beiden folgenden Jahren platzierte sich TuS Neuendorf im mittleren Tabellenbereich, dabei reüssierte Vogtmann in der Spielzeit 1970/71 mit 15 Saisontoren in 26 Ligaspielen und machte damit Vizemeister FK Pirmasens auf sich aufmerksam. Dort lief er zwei Spielzeiten auf, in der Spielzeit 1972/73 verpasste er mit dem Klub als Tabellendritter eine erneute Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga nur knapp.
Im Sommer 1973 wechselte Vogtmann in die Regionalliga Süd zum Freiburger FC. Nachdem der Klub unter Horst Wendlandt im Vorjahr in Abstiegsgefahr geraten und dann ab Frühjahr 1973 durch die jeweils kurzzeitig tätigen Werner Bickelhaupt und Wolf-Dieter Siebert jeweils kurzfristig als einspringende Trainer war, sollte Hans Hipp die Mannschaft um Karl Armbrust, Dieter Steinwarz, Viktor Dospial und Bernd Schneider, zu der neben Vogtmann unter anderem auch Walter Westermann, Walter Gruler und August Zügel neu dazustießen, zur Qualifikation zur 2. Bundesliga führen. Erneut stand die Mannschaft jedoch in der Spielzeit 1973/74 im hinteren Tabellenbereich, als im Januar 1974 Rudolf Reitmayer Hipp ersetzte. Vogtmann schwankte im Saisonverlauf zwischen Startelf und Ersatzbank, bei 28 Saisoneinsätzen war der Angreifer mit sechs Saisontoren gleichauf mit Dragan Matic bester vereinsinterner Torschütze. Auf dem vorletzten Tabellenplatz liegend verpasste die Mannschaft die Zweitligaqualifikation und trat fortan in der 1. Amateurliga Südbaden an. Mit dem vormaligen Bundesligatrainer Gyula Lóránt strebte der Klub, bei dem Vogtmann trotz eines Umbruch in der Mannschaft, die vor allem mit bisherigen Nachwuchs- und Reservemannschaftspielern neu ausgerichtet wurde, blieb, den Wiederaufstieg in die Zweitklassigkeit an. Auf dem siebten Platz liegend verließ Lóránt trotz Drei-Jahres-Vertrags im Dezember den Klub, um einem Angebot des griechischen Erstligisten PAOK Saloniki zu folgen. Wolf-Dieter Siebert als bisheriger Trainer der Amateurmannschaft sprang erneut ein, als die Mannschaft auf dem sechsten Platz einfuhr. In einem engen Titelrennen verpasste die Mannschaft in der Spielzeit 1975/76, in der Vogtmann bei 17 Ligaspielen fünfmal traf, den Zweitligaaufstieg, punktgleich mit dem FC 08 Villingen und dem SC Baden-Baden wurde aufgrund der schlechteren Tordifferenz der dritte Platz belegt. Dabei hatte der FFC am vorletzten Spieltag gegen die Villinger mit 3:0 und am letzten Spieltag gegen die Baden-Badener mit 2:1 gewonnen – ein 9:1-Erfolg des SC Baden-Baden am vorletzten Spieltag gegen Schlusslicht 1. FC Rheinfelden und ein 8:0-Sieg des FC 08 Villingen gegen Vorjahresmeister und Tabellenvierten Offenburger FV am Abschlussspieltag hatte die Konkurrenten im Schlussspurt jedoch jeweils nach vorne katapultiert.
Die folgende Spielzeit verlief für Vogtmann und den nun von Georg Gawliczek trainierten Freiburger FC umso erfolgreicher. Mit 60 von 68 möglichen Punkten wurde die Meisterschaft dominiert und Lokalrivale SC Freiburg um 13 Punkte distanziert. Acht der 96 Saisontore erzielte der mittlerweile vornehmlich im Mittelfeld spielende Vogtmann, der sich in der vereinsinternen Torschützenliste hinter Hans-Peter Widmann (24 Tore), Dieter Hug (14 Tore), Karl-Heinz Bente, Dieter Derigs (jeweils 10 Tore) und Dragan Matic (9 Tore) einreihte. In der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga hielten sich die Breisgauer schadlos, gegen den SSV Reutlingen 05, SSV Ulm 1846 und SV Neckargerach wurden alle Spiele gewonnen. Bis 1980 lief Vogtmann anschließend noch in der 2. Bundesliga auf, dabei gehörte er an der Seite von unter anderem Hubert Birkenmeier, Uli Bruder, Hans Ettmayer, Alfred Metzler, Karl-Heinz Mießmer, Heinrich Schnitzer und Charly Schulz über weite Strecken zu den Stammspielern unter den Trainern Norbert Wagner, Milovan Beljin und Anton Rudinsky – in 75 Zweitligaspielen erzielte er acht Tore. Als Bernd Hoss im Frühjahr 1980 übernahm, rückte er endgültig ins zweite Glied und ließ anschließend bei der FFC-Amateurmannschaft die Karriere ausklingen.
Weblinks
Bernd Vogtmann auf ffc-history.de
Einzelnachweise
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