Das Fürstenbergische Urkundenbuch ist eine Sammlung von Quellen und Urkunden zur Geschichte des Hauses Fürstenberg bis zum Jahr 1509. Die Edition wurde auf Befehl an den zuständigen Archivar des Fürstlich Fürstenbergischen Archivs und Bibliothekar der Fürstlich Fürstenbergische Bibliothek, Sigmund von Riezler, durch Karl Egon III. zu Fürstenberg im Jahr 1876 begonnen und finanziert. Das Werk enthält Abschriften und Regesten.
Entstehung Nach den ersten beiden Bänden, die bis 1877 entstanden, wurde der seit 1872 ebenfalls am Archiv tätige Franz Ludwig Baumann neuer Archivleiter und 1885 mit Aloys Schulte als Nachfolger (1883) von Johann Mayerhofer Bearbeiter des Urkundenwerks, das um fünf weitere Bände auf insgesamt sieben Bände erweitert wurde. Die Herausgabe übernahm die Druckerei Laupp in Tübingen. Die originalen Bände sind eine antiquarische Seltenheit. Das Fürstenbergische Urkundenbuch ist heute digital verfügbar. an der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf Zusammen mit dem nachmaligen Nachfolger Georg Tumbült wurden zwei weitere Bände von Quellen der Folgejahre bis 1617 als Mitteilungen aus dem Fürstlich Fürstenbergischen Archiv herausgegeben.mit Georg Tumbült: Quellen zur Geschichte des fürstlichen Hauses Fürstenberg und seines ehedem reichsunmittelbaren Gebietes 1510–1617. Band 1 und 2. Laupp, Tübingen 1894–1902
Literatur Sigmund von Riezler, Franz Ludwig von Baumann: Fürstenbergisches Urkundenbuch. Band 1 bis 7. Laupp, Tübingen 1877–1891. Georg Tumbült: Quellen zur Geschichte des fürstlichen Hauses Fürstenberg und seines ehedem reichsunmittelbaren Gebietes 1510–1617. Band 1 und 2. Laupp, Tübingen 1894–1902
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Kategorie:Buchgeschichte Kategorie:Diplomatik Kategorie:Quellenedition Kategorie:Fürstenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)