Karl Georg Bernzott (* 6. Februar 1870 in Kaiserslautern; † 5. August 1932 in Landau in der Pfalz) war ein deutscher Arbeitersekretär und Mitglied des Bayerischen Landtags.

Leben Karl Georg Bernzott war der Sohn eines Schuhmachers und besuchte die Lateinschule Kaiserslautern und war nach seinem Schulabschluss als Sekretär im Katholischen Arbeiterverein (auch als Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) bezeichnet) in Neustadt an der Haardt und in Landau in der Pfalz tätig. Zugleich fungierte er als Korrektor, Schriftsetzer und auch als Redakteur.

Bernzott war politisch engagiert und wurde Mitglied der Bayerischen Volkspartei. Er gehört dem Bayerischen Landtag von der 1. bis zur 4. Wahlperiode an, mit Mandaten für die Stimmkreise Germersheim-Bergzabern, Neustadt a. H.-Edenkoben, Kaiserslautern/Pfz. (1919–1920), Landau, Bergzabern-Dahn/Pfz. (1920–1924), Bergzabern, Landau/Pfz. (1924–1928) und Landau/Pfz. (1928–1932). Die Wahl von 1928 wurde durch Beschluss des Landtages vom 22. Oktober 1931 entsprechend den Entscheidungen des Staatsgerichtshofs vom 12. Februar 1930 und 26. Februar 1931 für verfassungswidrig und damit ungültig erklärt. Benzott rückte für den am 27. November 1931 zurückgetretenen Abgeordneten Jakob Gable erneut in den Landtag nach, wo er in verschiedenen Ausschüssen tätig war. Sein Mandat endete am 5. August 1932.

Berrnzott gehörte zu den Mitbegründern des Bayerischen Eisenbahnerverbandes in der Pfalz. Außerdem war er als Schriftleiter im Landesarbeitsrat tätig.

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Einzelnachweise

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