Grelle war ein Wohnplatz und eine Ziegelei im Gebiet von Petzow, später im Stadtgebiet von Werder (Havel).Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 155)

Geschichte und Etymologie Im Jahr 1683 wurde ein Flurname Grillberg genannt, der in Verbindung mit Grelle stand. Im Urmesstischblatt von 1839 erschien die Anlage als Ziegelei Grelle, die zum Gut Petzow gehörte. Bereits 1858 bestanden eine Ziegelei sowie ein Wohnhaus und vier Wirtschaftsgebäude. 1895 wurden vier Wohnhäuser verzeichnet.Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 156) Der Wohnplatz gehörte 1885, 1895 und 1905 zum Gutsbezirk Petzow und wurde 1928 nach Werder eingemeindet. 1931 galt Grelle als Wohnplatz von Werder. Die Bevölkerungszahl entwickelte sich wie folgt: 1858 lebten 18 Personen in Grelle, 1871 waren es 56 Bewohner, 1885 insgesamt 98, 1895 noch 59, 1905 dann 62 und 1925 schließlich 67 Einwohner.

Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 155 und 156)

Einzelnachweise

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Potsdam-Mittelmark) Kategorie:Ersterwähnung 1839 Kategorie:Geographie (Werder (Havel))