mini|Männerhaus Goch mini|Haustür Männerhaus Das Männerhaus ist ein Baudenkmal in der Innenstadt von Goch am Niederrhein.

Geschichte Das Gebäude wurde 1455 von der Gocher Bürgerin Jedken Geirlix gestiftet.Hans Peter Hilger, Die Denkmäler des Rheinlandes, Kreis Kleve 1, 1. Auflage 1964, Rheinland-Verlag Düsseldorf, Seite 63 Die Stiftung wurde vom Gocher Wüllenamt, der Webergilde, verwaltet und diente der Aufnahme von sechs armen Männer und zwei armen Frauen.

Die Maueranker sowie der Sturz über der Haustür verweisen auf das Jahr 1575. In diesem Jahr wurde das Haus zu einem zweigeschossigen Backsteinbau mit Walmdach umgebaut. Umänderungen im Inneren erfolgten 1823. Renoviert nach 1906. Schwere Kriegsschäden. In der Mitte der Straßenfront zwei ganze und ein halbes erneuertes Kreuzstockfenster, seitlich flankiert von zwei stichbogigen Fenstern übereinander.

Genutzt wird das Gebäude nach wie vor als Teil eines Seniorenheimes unter der Trägerschaft der „Bruderschaft zu Unserer Lieben Frau“. In dem Haus befinden sich heute zwei Aufenthaltsräume, der Speisesaal und die Küche.

Denkmalbeschreibung Das Männerhaus ist unter Nr. 11, Goch, Mühlenstraße 33, in die Denkmalliste der Stadt Goch eingetragen.

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