mini|Schweizerhaus, 2021 Das Schweizerhaus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Schweizerstil in Schlangenbad, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen.

Geschichte

Das Schweizerhaus wurde im Jahr 1852 als Teehaus durch Adolph von Nassau erbaut, als die russische Zarin Charlotte von Preußen nach Schlangenbad kam. Es liegt auf einem Felsvorsprung oberhalb des Kurparks des Ortes.

Anschließend wohnten dort u. a. Ferdinand Lassalle, Gustav Freytag, Ambroise Thomas sowie Georg von Hülsen-Haeseler, der Intendant des Königlichen Theaters in Wiesbaden. Das Haus ist seit 1928 in Privateigentum. 1959 wurde ein Erweiterungsbau ergänzt.Sabine Bongartz: Als die russische Zarin Schlangenbad besuchte. In: Wiesbadener Kurier. 5. September 2022.

Bauwerk

Das Holzhaus im Schweizerstil verfügt über ausladende Balkons sowie ein weit auskragendes Dach. Nach einem Brand, der die historische Einrichtung zerstörte, wurde es 1964 wieder aufgebaut. Davor steht ein achtseitiger verglaster Gartenpavillon.

Das Gebäude ist als Kulturdenkmal aus geschichtlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen.

Siehe auch Liste der Kulturdenkmäler in Schlangenbad

Weblinks

Einzelnachweise

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