Forellenhaus war ein einzelnes Haus bei Treuenbrietzen im Gebiet der Zauche. Die Siedlungsstelle gehörte zur Stadtgemeinde Treuenbrietzen und wurde in den Quellen als Etablissement bezeichnet.

Die frühesten Belege nennen den Ort als Forellen Hauß, später 1805 in der Form Forellenhaus. Das Grundstück unterstand dem Stadtgericht Treuenbrietzen und gehörte politisch zur Stadt Treuenbrietzen. Im Jahr 1745 wurde ein einzelnes Haus erwähnt. 1801 wurde erneut ein Haus bei Treuenbrietzen genannt. 1837 ist die Siedlungsstelle bereits aufgegeben; das Haus war eingegangen, und Grund und Boden gehörten nun zur Walkmühle in Frohnsdorf. Kirchlich und verwaltungstechnisch war das Forellenhaus nach Treuenbrietzen eingekircht.

Literatur Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil V: Zauch-Belzig. Erstauflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1992. (Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-82-2, S. 112 und 113)

Kategorie:Wüstung im Landkreis Potsdam-Mittelmark Kategorie:Ersterwähnung 1745 Kategorie:Treuenbrietzen