Friederike „Fritzi“ Asböck-Jores, auch Fritzi Jores,Friedrich Jores. In: Paul S. Ulrich: Biographisches Verzeichnis für Theater, Tanz und Musik. Berlin Verlag. Arno Spitz GmbH. 1997. S. 877. ISBN 978-3-87061-479-9 (geborene Friederike Asböck; † 1974) war eine österreichische Karikaturistin, die durch ihre Arbeit als Zeichnerin für die ORF-Sendung Wir blättern im Bilderbuch bekannt wurde.

Leben und Wirken Fritzi Asböck-Jores erbte ihr Zeichentalent und ihre Freude am Zeichnen von ihrem Vater. Sie wollte von Anfang an unbedingt Zeichnerin werden. Sie besuchte zunächst die Modeschule in Michelbeuern und legte die Gesellenprüfung in Schneiderei und Modezeichnen ab. Anschließend ging sie in Wien auf die Grafische Lehr- und Versuchsanstalt; zu dieser Zeit begann sie mit dem Zeichnen von Witzen in der Zeitung Der liebe Augustin. Sie unterzeichnete ihre Karikaturen mit „Asböck“. Zeichnungen von Friederike Asböck erschienen u. a. auch im Wiener Kurier. Am 23. September 1964 trat sie in der Sendung Was bin ich? als „Witzzeichnerin“ auf.

Für die ORF-Sendung Wir blättern im Bilderbuch war Asböck-Jores als Zeichnerin tätig.Wir blättern im Bilderbuch: Der Clown sagt nein. Sendung vom 15. Mai 1963. Abgerufen am 23. April 2026Wir blättern im Bilderbuch: Der Vogelbaum. Sendung vom 29. April 1964. Abgerufen am 23. April 2026Wir blättern im Bilderbuch: Komm zurück, Pico. Sendung vom 1. Dezember 1965. Abgerufen am 23. April 2026Wir blättern im Bilderbuch: Tina, Tom und Rumpel-Pumpel. Sendung vom 2. März 1966. Abgerufen am 23. April 2026 In dieser langjährigen Kinder- und Jugendserie des ORF wurden Kasperl-Geschichten erzählt. Für dieses Kinderprogramm wurden Motive aus Kinderbüchern von den jeweiligen Zeichnern neu gestaltet und für die Fernsehausstrahlung um zusätzliche Illustrationen erweitert.

Ihr Mann Friedrich Jores (1921–1987) war Schauspieler (u. a. Wiener Kammerspiele, Wiener Stadttheater, Volkstheater) und Kabarettist; das Ehepaar hatte einen gemeinsamen Sohn. Fritzi Asböck-Jores, die in Wien lebte, starb 1974 und wurde im Juli 1974 im Familiengrab unter ihrem bürgerlichen Namen „Friederike Jores“ auf dem Groß-Jedlersdorfer Friedhof beigesetzt.Friederike Jores. Friedhöfe Wien. Verstorbenensuche. Abgerufen am 23. April 2026

Veröffentlichungen Richard Barnheim: Der Liebes-Knigge. Eine Fibel für Liebende und solche, die es werden wollen. Mit IllustrationenDer Liebes-Knigge. In: Philosophischer Literaturanzeiger (1959), Band 12, Seite 183. von Fritzi Asböck-Jores. Weltspiegel-Verlag, Stuttgart. 1. Auflage 1957, [2., verb. u. erw. Aufl., 1959; 3., verb. u. erw. Aufl. 1960; 10., erw. Aufl. 1965]. Loriot: Wer wird denn gleich zu Fuss gehen. Humor rund ums Auto. [Mit einer Illustration von Fritzi Asböck-JoresZeichner und Quellennachweis. Abgerufen am 23. April 2026, Seite 66]. Pfriemer Verlag München, 1966.

Einzelnachweise

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