Gottfried Gotthard Eckart (* 19. Februar 1821 in Emskirchen; † 26. Mai 1880 in München, Königreich Bayern) war ein deutscher Posthalter und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben Gottfried Gotthard Eckart wurde als Sohn des königlich-bayerischen Posthalters Carl August Eckart (1787–1857) und dessen Ehefrau Kunigunda Galster geboren. 1846 übernahm er den Betrieb der väterlichen Gastwirtschaft „Goldener Hirsch“, der mit der Posthalterei verbunden war. Als Posthalter stellte er der Post seinen Dienst zum Pferde- und Wagenwechsel zur Verfügung. mini|Gasthof “Goldener Hirsch” in Emskirchen
1863 wechselte er zur Posthalterei in Neustadt an der Aisch. Diese Stelle nahm er bis 1877 wahr, um im Anschluss als Poststallmeister in München zu wirken. Dort blieb er bis zu seinem Tod.
Vom 17. August 1863 an hatte er für den ausgetretenen Abgeordneten Johann Längenfelder bis zum 26. Mai 1880 als Mitglied der Deutschen Fortschrittspartei ein Mandat für die Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Bayerischen Landtag bildete. Er wurde gewählt im Wahlkreis Neustadt an der Aisch und übte sein Mandat bis kurz vor seinem Tode aus. Sein Nachfolger im Amt wurde Heinrich Kraußold.
Wegen seiner Verdienste um die Anbindung von Langenzenn an die Bahnstrecke Fürth–Würzburg im Jahre 1863 wurden er und der Abgeordnete Carl Crämer zu Ehrenbürgern von Langenzenn erklärt.
Mitgliedschaften Kunstverein München, der unter dem Protektorat des Prinzregenten Luitpold stand
Ehrungen und Auszeichnungen Ehrenbürger von Langenzenn
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 14. Wahlperiode)
Weblinks
Geschichte der Familie Eckart, Digitale Bibliothek München Digitalisat Der Gasthof „Goldener Hirsch“ und die Familie Eckart Digitalisat
Einzelnachweise
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