Hans Peter Keller (* 9. September 1910 in Hilterfingen; † 6. Februar 2002 in Bern; heimatberechtigt in Konolfingen) war ein Schweizer Agronom.
Leben und Wirken Keller war der Sohn des Agronomen Hans Keller und der Margaretha Bertha Keller-Acker. Er besuchte das Gymnasium in Bern und absolvierte Praktika bei der Schweizerischen Genossenschaft für Gemüsebau in Kerzers sowie in England und Frankreich. Er machte ein Ökonomiestudium in Zürich und Genf sowie an der ETH Zürich. Von 1932 bis 1937 studierte er Agronomie an der ETH Zürich. 1939 heiratete er Emma Elisabeth Brennwald.
Er war Assistent beim Schweizerischen Bauernsekretariat in Brugg und in der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt Zürich-Oerlikon tätig. Von 1938 bis 1942 war er als Ökonom im Eidgenössischen Kriegsernährungsamt tätig. Von 1942 bis 1946 war er Chef der Sektion für landwirtschaftliche Produktion und von 1946 bis 1953 Vizedirektor der Abteilung für Landwirtschaft. Von 1953 bis 1975 war er Direktor der Eidgenössischen Getreideverwaltung.
In seine Amtszeit fiel die Überführung der Getreideordnung von der Kriegs- in die Friedenszeit sowie das neue Getreidegesetz von 1959. Ab 1953 war er Vizepräsident der Schweizerischen Genossenschaft für Getreide- und Futtermittel, Präsident des Landwirtschaftskomitees der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und 1974 bis 1975 Präsident des internationalen Weizenrats. Zudem war er Präsident des Schweizerischen Archivs für Brot- und Gebäckkunde.
Quellen
Martina Ineichen: Hanspeter Keller. In: Archiv für Agrargeschichte.
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