Eduardo Pérez Motta ist ein mexikanischer Diplomat. Er diente unter anderem als Ständiger Vertreter seines Landes.

Leben Eduardo Pérez Motta besitzt einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften der ITAM und einen Doktor in demselben Fachgebiet der Universität von Kalifornien (UCLA). Im Jahr 1995 begann er für das Finanzministerium zu arbeiten, wobei er maßgeblich an der Gestaltung des Zollgesetzes beteiligt war, das 1996 in Kraft trat.

Im Jahr 1996 wurde Motta zum Chefberater des Handelsministers Mexikos ernannt, der er bis 1998 blieb. In diesem Jahr wechselte er nach Brüssel und wurde dort Leiter der Repräsentanz des Handelsministers. Er war dabei auch Teil der Verhandlung des Freihandelsabkommens zwischen Mexiko und der Europäischen Union.

Motta wurde im Jahr 2001 zum Ständigen Vertreter von Mexiko bei der Welthandelsorganisation (WTO) in Genf ernannt. Dort war er unter anderem an der Doha-Runde, einer Welthandelsrunde, beteiligt. Im Rahmen dieses Amtes wurde Motta 2002 für ein Jahr zum Vorsitzenden des Rates für handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums gewählt. Auch war Motta an der Organisation der 5. Ministerkonferenz beteiligt.

Im Jahr 2004 wurde er zum Vorsitzenden der Bundesbehörde für Wettbewerb Mexikos ernannt. Dies blieb er bis 2013.

Motta ist Mitglied des Beirats des American Antitrust Institute und der Fordham Conference on International Antitrust Law and Policy.

Einzelnachweise

Kategorie:Behördenleiter Kategorie:Vorsitzender (Rat für handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums) Kategorie:Ständiger Vertreter Mexikos bei der Welthandelsorganisation Kategorie:Mexikaner Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann